Autumn Krauss, Autor bei Âé¶¹Ô­´´ News Center Unternehmensberichte & Âé¶¹Ô­´´eportal Thu, 05 Dec 2024 13:55:08 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Studie zeigt: Einstellung zur KI-Nutzung bei der Arbeit variiert stark /germany/2024/12/studie-einstellung-ki-arbeit/ Wed, 11 Dec 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=181618 Laut einer kürzlich veröffentlichten Âé¶¹Ô­´´-Umfrage gibt es bei KI-Kenntnissen große Unterschiede. Wie gut man sich mit KI auskennt, beeinflusst die Einstellung zur Technologie und ob...

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Laut einer kürzlich veröffentlichten Âé¶¹Ô­´´-Umfrage gibt es bei KI-Kenntnissen große Unterschiede. Wie gut man sich mit KI auskennt, beeinflusst die Einstellung zur Technologie und ob man sie bei der Arbeit nutzt.

Âé¶¹Ô­´´ hat mehr als 4.000 Führungskräfte und Mitarbeitende weltweit befragt, wie KI die Dynamik am Arbeitsplatz und HR-Prozesse verändert. Die Ergebnisse zeichnen ein kompliziertes Bild. 

Ob man KI bei der Arbeit für sinnvoll hält, hängt von den KI-Kenntnissen ab

Die Umfrage zeigt, dass die Meinung der Beschäftigten über KI am meisten davon beeinflusst wird, wie gut sie KI beherrschen beziehungsweise inwieweit sie in der Lage sind, die Technologie zu erkennen, zu verstehen und einzuschätzen. Im Vergleich zu Menschen mit guten KI-Kenntnissen waren Personen mit einem niedrigen Kenntnisstand mehr als sechsmal häufiger skeptisch, siebenmal häufiger ängstlich und mehr als achtmal häufiger beunruhigt, KI bei der Arbeit zu nutzen. Darüber hinaus gingen fast 70 Prozent der Befragten mit hohem KI-Kenntnisstand davon aus, dass sich der Einsatz von KI positiv auf die Arbeitsergebnisse auswirkt. Bei Menschen mit geringen KI-Kenntnissen waren es nur 29 Prozent. 

Umfrageteilnehmende, die sich gut mit KI auskennen, hatten auch eher eine positive oder neutrale Einstellung dazu, ob die KI-Nutzung Personalentscheidungen wie Leistungsbeurteilungen, Karriereentwicklung und Vergütung beeinflussen sollte.

In einem hypothetischen Szenario, in dem zwei Mitarbeitende genau die gleiche Leistung im selben Job erbringen, wobei eine KI bei der Arbeit nutzt und der andere nicht, waren die Befragten unterschiedlicher Meinung darüber, wie die KI-Nutzung bei wichtigen Personalentscheidungen berücksichtigt werden sollte:

  • Sollte die KI-Nutzung zu einer besseren Leistungsbeurteilung führen? Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Befragten glaubte, dass Mitarbeitende, die KI nutzen, bessere Leistungsbeurteilungen haben sollten als Mitarbeitende, die das nicht tun. Diese Haltung war bei Beschäftigten mit guten KI-Kenntnissen noch höher (64 Prozent).
  • Sollte die KI-Nutzung bei der Vergütung berücksichtigt werden? 44 Prozent der Menschen mit geringen KI-Kenntnissen waren der Meinung, dass Mitarbeitende, die KI nutzen, geringer bezahlt werden sollten als diejenigen, die KI nicht nutzen. Demgegenüber gaben 46 Prozent der Befragten mit hohem KI-Kenntnisstand an, dass ihrer Ansicht nach die Vergütung gleich sein sollte, unabhängig von der KI-Nutzung. 
  • Sollte die KI-Nutzung Einfluss auf Beförderungen haben? 45 Prozent der Befragten waren der Ansicht, dass Mitarbeitende die gleichen Beförderungschancen haben sollten – unabhängig davon, ob sie KI nutzen oder nicht. Menschen mit guten KI-Kenntnissen sahen das ähnlich: Eine Mehrheit von 57 Prozent sprach sich dafür aus, dass Beförderungen unabhängig von der KI-Nutzung sein sollten. 

Im Management herrscht schon seit langem die Überzeugung vor, dass bessere Leistungsbeurteilungen zu einer höheren Vergütung und besseren Beförderungschancen führen sollten. Die gemischten Umfrageergebnisse zeigen jedoch, dass der Einsatz von KI dies verkompliziert hat und Unternehmen und Mitarbeitende eine schwierige Zeit durchlaufen. Bei jeder neuen Technologie braucht es eine gewisse Zeit, um unser Wissen, unsere Einstellungen und unsere Verhaltensweisen entsprechend anzupassen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Akzeptanz von KI zwar zunimmt, einige Mitarbeitende sich jedoch immer noch grundlegende Fragen über den Einsatz von KI bei der Arbeit stellen und sich eigene Meinungen bilden – nicht nur über die Technologie, sondern auch über die Menschen, die sie verwenden.

Nutzung von KI bei der Personalsuche 

Interessanterweise haben die Ergebnisse auch gezeigt, dass die Mehrheit der Menschen für Unternehmen arbeiten möchten, die KI bei ihren Einstellungsverfahren einsetzen. Zwischen 45 Prozent und 57 Prozent der Befragten gaben an, dass sie positiv reagieren würden, wenn ein Unternehmen KI-Tools bei der Personalsuche verwendet: Sie würden sich dann eher auf eine Stelle bewerben und ein Stellenangebot annehmen, eher davon ausgehen, dass der neue Job zu ihnen passt, und den Einstellungsprozess für fairer halten. Diese positive Einstellung war noch höher bei Menschen mit guten KI-Kenntnissen: Hier lag die Quote zwischen 66 Prozent und 75 Prozent.

Die obigen Ergebnisse über die Auswirkungen des Einsatzes von KI auf die Arbeitsergebnisse haben gezeigt, dass die Meinungen stark auseinandergehen, wenn es um Mitarbeitende geht, die KI bei der Arbeit nutzen. Dahingegen scheinen es Mitarbeitende im Allgemeinen eher zu befürworten, wenn Unternehmen KI nutzen, um Verfahren wie beispielsweise die Personalsuche zu verbessern. Unternehmen, die ihre Geschäftsabläufe mithilfe von KI effizienter und objektiver gestalten möchten, werden wahrscheinlich eher Mitarbeitende – und insbesondere Talente mit gefragten KI-Kenntnissen – für sich gewinnen können.

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Wie Sie KI-Kenntnisse in Ihrem Unternehmen aufbauen

Aus dieser Studie geht klar hervor, dass Betriebe angesichts des Vormarsches von KI sich auf entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen fokussieren und darin investieren müssen. So können sie ihren Mitarbeitenden helfen, die neue Technologie zu verstehen und anzunehmen, und sicherzustellen, dass alle über das nötige Rüstzeug verfügen, um davon zu profitieren. Wenn man die Einstellung zu KI und die Akzeptanz von KI verbessern möchte, kommt es laut unseren Daten bei der KI-Weiterbildung am meisten darauf an zu vermitteln, wie man KI nutzt, um seine Ziele zu erreichen und Aufgaben zu vereinfachen. Des Weiteren sollte das Training Mitarbeitende in die Lage versetzen zu erkennen, wann eine Technologie KI einsetzt.

Unternehmen können die KI-Kenntnisse ihrer Mitarbeitenden und damit ihre Akzeptanz unter anderem durch folgende Strategien verbessern:

  • Praktische Erfahrung: Bieten Sie Mitarbeitenden die Möglichkeit, mit KI-Tools in der Praxis zu arbeiten. Ermutigen Sie sie, damit zu experimentieren und sich mit der Technologie vertraut zu machen.
  • Schulungen und Infomaterial: Bieten Sie strukturierte Schulungen und Bibliotheken mit Infomaterial an, die von KI-Grundlagen über spezielle Tools bis hin zu praktischen Anwendungen alles abdecken, was für Ihr Unternehmen relevant ist. 
  • Änderungen kommunizieren: Wenn Sie ein neues Tool einführen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, wie es funktioniert und welche möglichen Auswirkungen es auf die Employee Experience haben wird.
  • Erfolge kommunizieren: Berichten Sie darüber, wie Teams vom Einsatz von KI bei ihrer Arbeit profitiert haben und wie sich dies positiv auf Ihr Unternehmen auswirkt.
  • Von Kollegen lernen: Identifizieren Sie Mitarbeitende mit guten KI-Kenntnissen und erstellen Sie strukturierte Schulungen für Erstanwender, die diese in die Lage versetzen, ihren Kollegen durch Mentoring und Wissensaustausch Kenntnisse zu vermitteln. 
  • Eine Weiterbildungskultur fördern: Fördern Sie eine Unternehmenskultur, in der Neugier und Lernen wertgeschätzt werden. Dies hilft Ihren Mitarbeitenden, keine Scheu zu haben, KI-Technologien kennenzulernen, Fragen zu stellen und Feedback zu ihren Erfahrungen zu geben.


Autumn Krauss ist Chief Scientist bei Âé¶¹Ô­´´ SuccessFactors.

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Die acht wichtigsten Trends im Personalwesen /germany/2021/07/personalwesen-hr-acht-trends/ Fri, 16 Jul 2021 06:00:14 +0000 /germany/?p=156374 Für viele bot das Jahr 2020 einige Überraschungen und Neuerungen: Von der anfänglichen Gewohnheit, Lebensmittel nach dem Einkaufen zu Hause abzuwaschen, bis zur Arbeit im...

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Für viele bot das Jahr 2020 einige Überraschungen und Neuerungen: Von der anfänglichen Gewohnheit, Lebensmittel nach dem Einkaufen zu Hause abzuwaschen, bis zur Arbeit im Homeoffice. Aber 2021 stellt sich mit der zunehmenden Verfügbarkeit von Impfstoffen ein Gefühl von Erleichterung und Optimismus ein.

Führungskräfte können jedoch noch nicht aufatmen. Es ist wichtiger denn je, eine flexible und widerstandsfähige Belegschaft zu haben, die schnell auf sich verändernde Märkte und Kundenwünsche sowie völlig neue Ereignisse reagieren kann.

Personalverantwortliche müssen daher weiter überlegen, wie sie Geschäftsprozesse von der Personalbeschaffung bis zur Zusammenarbeit der Mitarbeiter umsetzen und steuern.

Acht HR-Trends, die jeder Personalchef kennen muss

Unser Forschungsteam aus Organisationspsychologen hat die acht wichtigsten Metatrends ausgemacht, die die Unternehmensstrategie beeinflussen und der Personalabteilung helfen, Mitarbeiter zu unterstützen. Alle Informationen und Empfehlungen finden Sie in der Studie „“.

1. Hybrides Arbeitsmodell gewinnt an Bedeutung

Viele Unternehmen haben gelernt, dass das Arbeiten im Homeoffice nicht nur möglich, sondern auch profitabel ist. Wir gehen davon aus, dass viele Betriebe vom rein mobilen Arbeiten zu einem hybriden Modell wechseln werden, das Homeoffice und die Arbeit im Büro kombiniert. Dabei wird sich aber die bereits bestehende kulturelle Abgrenzung zwischen Teams im Büro und Teams im Außendienst verstärken.

Personalverantwortliche werden das optimale Modell finden müssen, das ein Gleichgewicht zwischen Selbstständigkeit der Mitarbeiter, kulturellem Zusammenhalt und Produktivität gewährleistet. Die erfolgreichsten Unternehmen werden HR-Technologie und Software zur Steigerung der Produktivität integrieren, damit das Personal an jedem Ort bestmöglich arbeiten kann.

2. Mitarbeiter entscheiden selbst über ihre Weiterbildung und Mobilität 

Da viele Unternehmen während der Pandemie keine externen Fachkräfte mehr einstellten, mussten Führungskräfte unter anderem bestehendes Personal umbesetzen, um neue Anforderungen erfüllen zu können. Dies verdeutlichte, wie wichtig es ist, über umfassende und exakte Daten über die Kompetenzen der Mitarbeiter zu verfügen. Diese Informationen ermöglichen eine bessere Personalplanung und positive . Wir gehen davon aus, dass die Lernkultur in Unternehmen an Bedeutung gewinnen wird, und es noch wichtiger wird, die Flexibilität und das Erlebnis von Online-Schulungen zu verbessern.

3. Das Unternehmen mit einem gesellschaftlichen Auftrag

Verbraucher und Mitarbeiter haben kein Interesse an negativen Erfahrungen und einer schlechten öffentlichen Wahrnehmung. Sie suchen daher Unternehmen, mit deren Werten sie sich identifizieren können. In diesem Jahr werden Unternehmen noch stärker klare ethische Grundsätze und Werte vorleben müssen. Unter anderem wird von ihnen erwartet, dass sie ihre Maßnahmen zur Stärkung von über HR-Richtlinien und ­Verfahren hinaus ausweiten und sie in die Geschäftsstrategie integrieren.

4. Ein neuer Fokus auf ganzheitlichem Wohlbefinden

Das physische Wohlbefinden von Mitarbeitern und Kunden wurde aufgrund der Corona-Pandemie immer wichtiger. Wohlbefinden war nicht mehr einfach nur ein Nutzen, den Unternehmen bieten, sondern unerlässlich. Aber Unternehmen haben erkannt, dass sie auf die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter achten müssen, die im Homeoffice unter nie da gewesenem Stress und nachlassender Motivation gelitten haben.  Unternehmen müssen das Thema Wohlbefinden fest in die Arbeitsabläufe und den Mitarbeiterlebenszyklus integrieren. Dies beinhaltet auch das finanzielle Wohlbefinden.

5. HR im Rampenlicht

Quasi über Nacht nahmen Personalverantwortliche in dieser Gesundheitskrise eine führende Rolle ein. Sie halfen die Maßnahmen ihres Unternehmens im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie zu formulieren und übernahmen eine zentrale Funktion bei der im Zuge der Pandemie. Und sie werden dabei auch weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Ihr Expertenrat wird weiter gefragt sein, wenn es um Impfungen, Testergebnisse oder andere Praktiken rund um die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter geht.

6. Gleichgewicht zwischen Mehrwert von Informationen und Datenschutz schaffen 

Neue Technologien und Analysetechniken haben HR-Verantwortlichen geholfen, besser zu verstehen, wie sich die Pandemie auf Produktivität, Motivation und viele andere Aspekte auswirkt. Personalabteilungen nutzen zunehmend intelligente Technologien, . Unternehmen sollten daher darauf achten, wie sie die Verfolgung von Informationen und den Datenschutz handhaben. Führungskräfte sollten die Einstellung der Mitarbeiter gegenüber intelligenten Technologien kennen und sich auf Anwendungsfälle konzentrieren, die die Arbeitsabläufe der Mitarbeiter wirklich verbessern und nicht behindern.

7. Individualisierung des Mitarbeitererlebnisses 

Nutzer erwarten zunehmend ein einfacheres, personalisiertes digitales Erlebnis, ganz gleich, ob sie im Internet etwas kaufen oder ihre Spesenabrechnung erstellen. Das Jahr 2020 hat eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig es ist, in das Mitarbeitererlebnis zu investieren, um Produktivität und Rentabilität zu verbessern und somit seine Geschäftsziele zu erreichen.

Da Personalabteilungen mithilfe intelligenter Technologien mittlerweile immer mehr Daten über die Stimmungen der Mitarbeiter erfassen, könnten Unternehmen nun damit ein individuell gestaltetes Mitarbeitererlebnis gewährleisten. Um zukünftig erfolgreich zu sein, ist es aus unserer Perspektive erforderlich, die individuelle Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeiter besser zu verstehen und auf diese Informationen unmittelbar zu reagieren.

8. Flexibilität: für Unternehmen ein Muss

Heute ist jedes Unternehmen darauf angewiesen, dass seine Mitarbeiter schnell auf Veränderungen in der Strategie und den Qualifikationsanforderungen reagieren und nach Bedarf anderweitig eingesetzt werden können. Wir sprechen uns für eine gründliche Umgestaltung der HR-Praktiken aus, um mehr Flexibilität zu erreichen. Deshalb sollten zum Beispiel starre Grundstrukturen wie Rollendefinitionen und die Mitgliedschaft in Arbeitsteams aufgebrochen werden.

Weitere Informationen

Im vergangenen Jahr haben sich die Erwartungen von Mitarbeitern und Kunden drastisch verändert. Und der Wandel wird sich sicherlich in einem immer schnelleren Tempo vollziehen. Unternehmen, die die Bedürfnisse ihrer Beschäftigten verstehen und darauf eingehen, werden besser in der Lage sein, das Beste aus ihnen herauszuholen.

Weitere Informationen erhalten Sie im -Vortrag von Autumn Krauss auf der Âé¶¹Ô­´´PHIRE NOW am Mittwoch, den 9. Juni.


Autumn Krauss ist Chief Scientist for HR Research bei Âé¶¹Ô­´´ SuccessFactors.

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