Andreas Trinkl, Autor bei Âé¶¹Ô­´´ News Center Unternehmensberichte & Âé¶¹Ô­´´eportal Mon, 13 Jan 2025 10:17:56 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Wie Künstliche Intelligenz ERP-Systeme noch besser macht /germany/2025/01/kuenstliche-intelligenz-erp-systeme/ Thu, 09 Jan 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=182186 Gastbeitrag von Andreas Trinkl – Partner bei der Deloitte Consulting GmbH Während viele Firmen ihre Reise zu einem standardisierten, cloudbasierten ERP-System gerade erst begonnen haben,...

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Gastbeitrag von Andreas Trinkl – Partner bei der Deloitte Consulting GmbH


Während viele Firmen ihre Reise zu einem standardisierten, cloudbasierten ERP-System gerade erst begonnen haben, hebt Künstliche Intelligenz mit allen ihren Möglichkeiten die Unternehmenssteuerung auf ein ganz neues Level. Höchste Zeit also, sich dem Thema zu widmen.

KI und Cloud Computing revolutionieren die Betriebsabläufe und Strategien moderner ERP-Systeme. Diese technologische Transformation verwandelt herkömmliche Softwarelösungen in intelligente, vernetzte Unternehmensplattformen. Dadurch steigern Unternehmen ihre Effizienz durch maximale Automatisierung und erhalten tiefe Einblicke in ihre Geschäftsprozesse. Intelligente Workflows und datengetriebene Entscheidungen werden zur Norm, was die Wettbewerbsfähigkeit und Agilität auf einem zunehmend dynamischen Markt erheblich erhöht.

Künstliche Intelligenz erleichtert den Arbeitsalltag

Im technischen Bereich ermöglicht Künstliche Intelligenz erhebliche Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen. Zum Beispiel können Machine-Learning-Algorithmen in der Fertigung Ausfallzeiten vorhersagen und proaktiv Wartungsarbeiten planen. Im Handel analysiert KI Kundendaten, um personalisierte Einkaufserlebnisse zu schaffen und optimiert Lieferketten durch genaue Vorhersagen von Bedarfen.

Die Zukunft von ERP: Eine Studie über die Herausforderungen und Chancen von ERP-Systemen bis 2030

Auf der Businessseite bietet Künstliche Intelligenz fortschrittliche Datenanalyse und Predictive Analytics für bessere Geschäftsentscheidungen. Chatbots und virtuelle Assistenten verbessern den Kundenservice rund um die Uhr. Mithilfe der Automatisierung repetitiver Prozesse lassen sich Betriebskosten senken, menschliche Arbeit kann sich auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren.

Insgesamt revolutioniert KI technische Abläufe und die strategische Ausrichtung von Unternehmen. Deshalb ist ihre Integration essenziell, um im globalen Wettbewerb erfolgreich zu sein.

Bei KI geht es immer auch um Vertrauen

KI-Lösungen zielen darauf ab, den Arbeitsalltag der Beteiligten durch intelligente Prozesse zu erleichtern. Dafür ist eine konsolidierte, standardnahe und cloudbasierte ERP-Landschaft notwendig, denn nur die Cloud kann die erforderliche Rechenleistung und die nötigen Standards bereitstellen. Natürlich bringen diese Systeme auch Herausforderungen und Ängste mit sich. Im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz geht es immer auch um Vertrauen und Regulierung. Wie manage ich den Umgang der Systeme mit den Eingaben meiner Kunden und Mitarbeiter? Wie gewährleiste ich den Datenschutz? Diese Fragen beschäftigen die Unternehmen derzeit stark.

Offene Ökosysteme sind unerlässlich

Die BAP Business Advisor Platform, eine Deloitte-KI-Platform auf Basis der (Business Technology Platform), stellt das hierfür notwendige Framework bereit – sicher, rollenbasiert und voll integriert in die Âé¶¹Ô­´´-Welt.

Die Plattform kombiniert die Stärken der Âé¶¹Ô­´´-Infrastruktur mit modernster KI-Technologie. Diese zukunftsorientierte, kosteneffiziente Technologie verschafft Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil und ermöglicht es ihnen, in einer schnelllebigen, datenzentrierten Geschäftswelt mithalten zu können. Hierzu stellt die Business Advisor Platform intelligente Lösungsbausteine für unterschiedliche Unternehmensbereiche wie beispielsweise Accounting, Controlling oder Procurement zur Verfügung. Ziel ist die Etablierung einer optimalen Kombination aus menschlicher Expertise und KI-gesteuerten Tools mithilfe einer sicheren, standardisierten Plattform auf Basis von Âé¶¹Ô­´´ BTP.

Mit Plattformlösungen beschäftigt sich auch die Deloitte-Studie „“ . Darin beleuchten mehr als 200 Entscheider, Anwender, Berater und Studenten die Zukunft von ERP-Systemen bis 2030. Ihre Perspektiven bieten wertvolle Einblicke in neue Chancen und Herausforderungen solcher Lösungen und in den Wandel traditioneller ERP-Landschaften angesichts des rasanten technologischen Fortschritts.

Künstliche Intelligenz wird ERP-Systeme nachhaltig verändern – und damit Unternehmen massiv stärken. Vorausgesetzt, sie schlagen auf ihren Weg zur Integration von KI nicht die falsche Richtung ein. Offene Ökosysteme werden dabei künftig wichtiger sein denn je, weil nur mit ihnen innovative Partnerschaften gelingen. Dabei hat Cybersicherheit natürlich immer oberste Priorität – aus den genannten Gründen.

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Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA-Migration leicht gemacht /germany/2019/02/sap-s-4hana-migration-ey/ Tue, 19 Feb 2019 09:00:33 +0000 /germany/?p=138587 In einer Migration nach Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA steckt viel Innovations- und Verbesserungspotenzial für Unternehmen. Damit die Transformation gelingt, erlaubt eine neue Methodik eine ausführliche Exploration. Unternehmen...

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In einer Migration nach Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA steckt viel Innovations- und Verbesserungspotenzial für Unternehmen. Damit die Transformation gelingt, erlaubt eine neue Methodik eine ausführliche Exploration.

Unternehmen sind in dieser digitalen Zeit mit einem deutlichen Paradigmenwechsel konfrontiert. In Bezug auf Âé¶¹Ô­´´ bedeutet das, dass bis spätestens 2025 jedes Unternehmen, das Âé¶¹Ô­´´ nutzt und weiter nutzen möchte, auf Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA migrieren muss bzw. sollte. Dies ist eine Chance für Unternehmen, da damit neue und veränderte Geschäftsmodelle aufgrund der Digitalisierung entstehen werden.

Mit Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA führt Âé¶¹Ô­´´ einen Technologiewandel durch, der Unternehmen und Anwender in eine gänzlich neue Welt bringt.  Sie wirkt sich auf die gesamte IT-Architektur aus. Denn die Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA zugrunde liegenden Vereinfachungen beim Datenmodell und die Innovationen bei den Prozessen müssen bei einer Migration berücksichtigt und erst einmal erschlossen werden. Des Weiteren stellt sich die Frage, ob man nach dem Greenfield- oder Brownfield-Ansatz nach Âé¶¹Ô­´´ S4/ HANA migriert und wie man mit den über die Jahre entstandenen Eigenentwicklungen in den Âé¶¹Ô­´´-Systemen umgeht.

Ansätze für eine Migration

Mit der nachfolgend beschriebenen Vorgehensweise lässt sich durch die Einbettung neuer, intelligenter Technologien wie Robot Process Automation (RPA), künstlicher Intelligenz (KI) und Process Mining die Umsetzungszeit der Âé¶¹Ô­´´-S/4HANA-Migration bedeutend verkürzen und optimieren.

Während Âé¶¹Ô­´´ viele neue Funktionen in S/4HANA entwickelt hat, haben sich der Weg und die Methode, um von der alten in die neue Welt zu gelangen, mit der Zeit kaum verändert.

Eine Âé¶¹Ô­´´-S/4HANA-Neuimplementierung, auch als Greenfield-Migration bezeichnet, ermöglicht die komplette Neukonzeption und Prozessvereinfachung. Systemkonvertierung, auch als Brownfield-Ansatz bekannt, ermöglicht die Migration Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA ohne Neuimplementierung und mit geringer Beeinträchtigung bestehender Geschäftsprozesse, weil Eigenentwicklungen ggf. angepasst werden müssen.

In beiden Fällen müssen Unternehmen Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA neu konfigurieren und ggf. auch individuell anpassen. Dies bedingt, dass die Daten für die Transformation harmonisiert und migriert werden, sodass die benutzerdefinierten Entwicklungen bewertet und ggf. korrigiert werden können. Außerdem gilt es, die Auswirkungen der Sicherheitsrollen und Prozesskontrollen zu überprüfen. All dies sind Routinearbeiten, die sich optimieren lassen.

bietet einen neuen Ansatz für die Âé¶¹Ô­´´-S/4HANA-Migration, der vier „intelligente“ Teammitgliedern einführt:

  • Der „digitale Schreiber“ übernimmt die gesamte Transaktionsverarbeitung, Dateneingabe und Konfigurationserstellung in der neuen Âé¶¹Ô­´´-S/4HANA-Umgebung.
  • Der „digitale Leser“ führt die gesamte Datenextraktion aus den bestehenden Âé¶¹Ô­´´-R/3-Instanzen in einem parallelen Ausführungsmodus durch.
  • Der „digitale Sprecher“ bietet Echtzeitstatus-, Leistungs- und Fehlerberichte zu allen Aspekten des Migrations- oder Transformationsprogramms.
  • Der „digitale Denker“ bietet den oben genannten digitalen Teammitgliedern begleitend Monitoring und Bewertungsfunktionen zu laufenden Prozessen.

Vorteile der Lösung

Die Datentransformation und Migration der -eigenen Methodik bietet eine intelligente, automatisierungsbasierte Werkbank. Sie erleichtert die Extraktion, Harmonisierung und Migration von Daten aus Altsystemen nach Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA. Zudem führt die Methodik die Datentransformation und -migration bereits in der Anfangsphase des Projekts durch, sie identifiziert und erfasst Datenbeziehungen und -anforderungen durch den Einsatz von Graphendatenbank-Technologien und maschinelles Lernen. Sie nimmt Datenkonvertierungen mit Abhängigkeiten auf Datensatzebene und nicht auf Tabellenebene vor  und definiert Abhängigkeiten zwischen Konvertierung und Testausführung.

Process Mining und Analytics liefern detaillierte Prozessinformationen, um genau zu dokumentieren, welche Prozesse innerhalb der bestehenden Âé¶¹Ô­´´-Instanzen durchgeführt werden. Dadurch entfallen zeitaufwendige Interviews und Workshops. Beispielhafte Prozessbereiche sind „order to cash“, „procure to pay“, „record to report“ und „hire to retire“, die mehrfach mit der „neuen“ Methodik und Technologie getestet wurden.

Automatisiertes Testen durch robotergestützte Prozessautomatisierungstechnologie führt

  • zur dynamischen Entwicklung von Testfällen und Testfalldaten basierend auf bestehenden Transaktionen, die in Âé¶¹Ô­´´ R/3 und Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA ausgeführt werden,
  • zu einer kontinuierlichen Durchführung von End-to-End-Tests mithilfe automatisierter Roboterprozesse sowie
  • zur Identifizierung und zum Aufbau von Grundlagen für die Produktionsautomatisierung, die nach der Implementierung verwendet werden kann.

Für die Migration gerüstet

  • Zeitersparnis: Durch einen agilen Ansatz für Design, Konvertierung und Test von Aktivitäten kann der kritische Pfad der Datenmigration und des Testens vom Beginn bis zum Ende des Projekts signifikant verkürzt werden.
  • Kostenersparnis: Eine große Anzahl der Aufgaben, die normalerweise von Menschen erledigt werden, kann durch eine intelligente Automatisierung ersetzt bzw. unterstützt werden.
  • Geringere Fehleranfälligkeit: Der Aufwand für Anwender bei den Test- und Validierungsaktivitäten wird durch Automatisierung erheblich reduziert.

Die Testvalidierung und Berichterstattung erfolgt automatisiert über Dashboards und Reports. Die Migration auf Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA kann damit schneller und mit mehr Funktionalität durch unterstützende intelligente und automatisierte Migrationsprozesse durchgeführt werden. Da die Einführung von Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA die Chance bietet, Geschäftsprozesse zu überdenken, ist es sinnvoll, eine ausführliche Explorationsphase vor der Migration durchzuführen.


Andreas Trinkl, ist Associate Partner EY

Goran Gulis ist Âé¶¹Ô­´´ Business Development Leader EY

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