Dank neuer Innovationen in den Bereichen Zahlung, Enterprise Performance Management und KI-Automatisierung können Finanzteams Erkenntnisse rasch umsetzen und zugleich Governance und Kontrolle wahren.
Von Führungskräften im Finanzwesen wird mittlerweile weitaus mehr erwartet, als Ergebnisse vorzulegen. Sie sollen die Unternehmensergebnisse gestalten, Entscheidungen lenken und schnell auf Veränderungen reagieren. Doch viele Finanzprozesse laufen immer noch isoliert statt koordiniert ab. Rechnungsgenehmigung und Zahlung werden an separaten Stellen ausgeführt. Planung, Konsolidierung und Berichterstellung basieren häufig auf separaten Systemen und Workflows. Und im Bereich Governance fehlen durch die Isolation oft wichtige Informationen. Hierdurch entstehen größere zeitliche Lücken zwischen der Erkennung eines Problems, einer Entscheidung dazu und den entsprechenden Maßnahmen.
Auf der Âé¶¹Ô´´ Connect 2026 stellte die Âé¶¹Ô´´ neue Funktionen vor, die dazu beitragen sollen, diese Lücken zu schließen. Hierzu zählen: , ein neuer, in Âé¶¹Ô´´ Cloud ERP integrierter Zahlungsservice, Âé¶¹Ô´´ Enterprise Financial Consolidation, eine neue Ergänzung des Âé¶¹Ô´´-Portfolios für Enterprise Performance Management, und eine größere Anzahl von Joule Assistants, die Finanz-, Governance- und Compliance-Prozesse mit KI unterstützen.
Zwar sind die einzelnen Innovationen auf unterschiedliche Herausforderungen ausgerichtet, alle haben aber ein gemeinsames Ziel für Finanzteams: weniger Zeitaufwand für die Datenübertragung von einem System ins andere, mehr Zeit für die Umsetzung von Erkenntnissen.
Integration von Zahlungen in Finanzvorgänge
Ein Element, das im Finanzwesen ständig Reibungsverluste produziert, ist der Zahlungsprozess selbst.
Eine Rechnung kann zwar im ERP-System genehmigt werden, aber bis die Zahlung abgeschlossen ist, sind meist noch Bankportale, Zahlungsdateien, Middleware und Abstimmungsaktivitäten beteiligt. Jede zusätzliche Übergabe macht den Prozess noch komplexer und kann die Ausführung verlangsamen.
soll diesen Prozess vereinfachen, indem die Zahlungsausführung direkt in integriert wird. Wenn eine Rechnung genehmigt wird, können Zahlung und Abstimmung im gleichen Workflow und Geschäftskontext erfolgen.
Die Lösungseinführung markiert auch den Einstieg der Âé¶¹Ô´´ in Zahlungsdienste über , eine hundertprozentige Âé¶¹Ô´´-Tochtergesellschaft, die Anfang dieses Jahres gegründet wurde. Da Tereina ein regulierter Zahlungsdienstleister ist, kann Âé¶¹Ô´´ Services direkt in Finanz-Workflows erbringen, anstatt ausschließlich Drittanbieter heranzuziehen. Dadurch bleiben Zahlungsausführung, Abstimmung, Kontrollen und Auditierbarkeit mit dem zugrunde liegenden Geschäftsvorfall verbunden.
Der Service unterstützt EFT, Überweisungen, Schecks und Bezahlungen über Stable Coins für grenzüberschreitende Transaktionen. Im weiteren Sinne bietet Âé¶¹Ô´´ Kunden eine Vielzahl von Zahlungsoptionen, die Bank-API-Integrationen, die Anbindung an mehr als 10.000 Finanzinstitute über SWIFT, Zahlungen in digitaler Währung und jetzt nativ integrierte Zahlungsservices umfassen.
Für Finanzorganisationen liegt die Chance nicht nur in der schnelleren Zahlungsabwicklung. Sie liegt darin, dass sich der Aufwand für die Vernetzung von Systemen, die Verwaltung von Ausnahmen und die nachträgliche Abstimmung von Informationen reduziert, während Zahlungsverarbeitung, Abstimmung, Kontrollen und Auditierbarkeit in einem einzigen Workflow bleiben.
Âé¶¹Ô´´ Pay ist nun in den USA und Großbritannien allgemein verfügbar.
Das Performance Management unternehmensweit vernetzen
Diese Herausforderung findet sich auch im Enterprise Performance Management.
Planung, Konsolidierung, Abschlussprozesse und externe Berichte basieren alle auf denselben Finanzdaten. Oft werden sie jedoch über separate Tools, Datenmodelle und Prozesse verwaltet. Die Leistung ist unter Umständen immer schwieriger im Blick zu behalten, wenn Unternehmen wachsen und sich die geschäftlichen Bedingungen ändern.
Auf der Âé¶¹Ô´´ Connect haben wir vorgestellt – eine Lösung, die diese Herausforderung bewältigen soll.
Sie basiert auf und vereint die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben und die Managementkonsolidierung mit Funktionen für den Abschluss und die Offenlegung auf einer gemeinsamen, kontrollierten Datengrundlage. Durch die engere Verknüpfung dieser Bereiche müssen Finanzteams weniger Zeit für die Datenabstimmung aufwenden und haben mehr Zeit, sich mit der Leistung auseinanderzusetzen und auf Veränderungen zu reagieren.
Die Lösung umfasst auch neue Joule Assistants für Konsolidierungs- und Offenlegungsprozesse. Diese Assistenten helfen dabei, Abweichungen zu erkennen, Ausnahmen zu bearbeiten und die Offenlegung vorzubereiten. Zugleich bleiben Auditierbarkeit und Kontrolle durch den Menschen gewahrt.
Für Unternehmen mit gemischten Umgebungen – ein paar Âé¶¹Ô´´-Systeme, ein paar Âé¶¹Ô´´-fremde Systeme – bietet Âé¶¹Ô´´ Enterprise Financial Consolidation Flexibilität durch die Unterstützung von Daten aus mehreren Quellen. Auch für Kunden, die bestehende Konsolidierungsumgebungen modernisieren und einen KI-gestützten Ansatz für das Performance Management verfolgen möchten, bietet sie einen Weg in die Zukunft.
Early Adopter Care ist für das erste Quartal 2027 geplant.
Ausbau der KI in Finanzwesen und Governance
KI im Finanzwesen kann mehr als Fragen beantworten oder Zusammenfassungen erstellen. Das größere Potenzial liegt darin, dass Teams KI für Aufgaben nutzen können, die schon immer einen erheblichen manuellen Aufwand, Fachwissen und eine funktionsübergreifende Koordination erfordern.
Auf der Âé¶¹Ô´´ Connect hat die Âé¶¹Ô´´ ihr Portfolio an Joule Assistants erweitert, um dieses Potenzial auszuschöpfen.
Die neuen Assistenten unterstützen Bereiche wie Buchhaltung, Umsatzrealisierung, Preisfindung, Disclosure Management, Projektabwicklung, Governance und Einhaltung von Außenwirtschaftsvorschriften. Sie sind direkt in vorhandene Workflows integriert und sollen Teams dabei unterstützen, Aufgaben effizienter zu erledigen, und gleichzeitig Prüfprozesse und Verantwortlichkeiten beibehalten.
Manche helfen primär Finanzexperten dabei, komplexe Berechnungen und Berichtsanforderungen nachzuvollziehen. Andere unterstützen Preisentscheidungen, die Vorbereitung der Offenlegung, die Projektausführung und die kontinuierliche Überwachung von Risiken und Kontrollen.
Ebenso wichtig ist die Governance.
Da Unternehmen mehr KI-Agenten in allen Geschäftsbereichen einsetzen, müssen sie sicher sein können, dass diese Agenten dieselben Grenzen einhalten wie der Mensch. Neue Assistenten für Governance, Sicherheit und Compliance sollen vorhandene Kontrollen, die Zugriffsverwaltung sowie Überwachungsfunktionen auf KI-gesteuerte Aktivitäten ausweiten und Unternehmen dabei helfen, Mensch und KI konsistent zu beaufsichtigen.
Der Governance Assistant und der International Trade Assistant sollen im vierten Quartal 2026 allgemein verfügbar sein.
Sofort umsetzbare finanzielle Einblicke
Das Finanzwesen war schon immer besonders wichtig für Unternehmen, wenn es darum ging, die Leistung nachzuvollziehen. Immer häufiger soll es Unternehmen auch helfen, in Echtzeit zu reagieren.
Deshalb sind Schnelligkeit, Transparenz und Umsetzung genauso wichtig wie präzise Berichte.
Die auf der Âé¶¹Ô´´ Connect 2026 vorgestellten Innovationen greifen diesen Wandel auf. Ganz gleich, ob es darum geht, Zahlungen zu vereinfachen, Performance-Management-Prozesse zu vernetzen oder KI direkt in die alltäglichen Aufgaben im Finanzwesen zu integrieren: Jede Funktion verringert die Lücke zwischen der Erkennung und der Lösung eines Problems.
Für Finanzteams besteht das oberste Ziel nicht nur in schnelleren Prozessen oder Berichten, sondern in besseren Entscheidungen mit größerer Sicherheit und deren reibungsloser Umsetzung.
Weitere Informationen dazu, wie Âé¶¹Ô´´ Unternehmen bei der Modernisierung von Finanzprozessen in ERP, Planung, Treasury, Zahlungen und Buchhaltung unterstützt, finden Sie unter Â
Lawrence Martin ist General Manager & Chief Product Officer für Âé¶¹Ô´´ Finance & Spend
David Imbert ist Chief Marketing Officer für Âé¶¹Ô´´ Financial Management
