Seit der Âé¶¹Ô´´ Sapphire im Mai hat Âé¶¹Ô´´-Vorstandssprecher Christian Klein das autonome Unternehmen als Betriebsmodell für Unternehmen positioniert, die in den kommenden zehn Jahren führend sein werden. Tragende Säule dieses Modells sind KI-Agenten, die innerhalb der Geschäftsabläufe von Unternehmen Schlüsse ziehen, Entscheidungen treffen und Aufgaben ausführen.
Tatsächlich klafft jedoch für viele Führungskräfte noch immer eine frustrierend große Lücke zwischen den strategischen Zielen und der Realität des Geschäftsalltags. Der Âé¶¹Ô´´-Podcast zum autonomen Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Lücke zu schließen.
Der wöchentliche Podcast ging am 1. Juni 2026 an den Start. Bislang wurden 16 Folgen in drei Formatkategorien veröffentlicht: Âé¶¹Ô´´ Deep Dives, in denen Führungskräfte die Strategie und Produkte vorstellen, Customer Deep Dives, in denen Unternehmen von ihrer Transformation berichten, und Industry Deep Dives mit ausgewählten externen Gästen, die zu den Vorreitern ihrer Branche zählen.
Die Reihe ist auf Spotify, Apple Music und allen gängigen Podcast-Plattformen sowie über Âé¶¹Ô´´-Kanäle und LinkedIn verfügbar und hat mit ihren offenen und ehrlichen Beiträgen zur Einführung von KI im Unternehmen schnell eine treue Hörergemeinde gewonnen.
Was die ersten 16 Folgen gezeigt haben
In den mehr als ein Dutzend Gesprächen mit Gästen wie Âé¶¹Ô´´-Führungskräften, globalen Kunden und externen Vordenkern haben sich vier Themen herauskristallisiert, die immer wieder aufgegriffen wurden.
Das autonome Unternehmen ist keine Zukunftsvision, sondern bereits verfügbar
In Folge 13 erklärte Uma Rani, President und Chief Product Officer für Âé¶¹Ô´´Â Cloud ERP Private, dass das autonome Unternehmen nicht Teil einer zukünftigen Roadmap, sondern bereits jetzt für Kunden verfügbar sei, die die Releases 2025 und 2023 implementiert haben. Auch in den ersten Folgen des Podcasts wurde diese Botschaft vermittelt: Peter Maier, der den Bereich Strategic Customer Engagements im Office of the CEO verantwortet, führte in Folge 1 aus, wie sich die auf der Âé¶¹Ô´´Â Sapphire präsentierte Vision in der Praxis umsetzen lässt. Und Manoj Swaminathan gab in Folge 3 ausführlichen Einblick in die Architektur der  – die Schicht für die Ausführung durchgängiger Prozesse durch KI-Assistenten und -Agenten.
Nicht die Fähigkeiten des Modells, sondern der Geschäftskontext ist der entscheidende Vorteil
Michael Ameling, ehemaliger President für die bei Âé¶¹Ô´´, zeigte in Folge 4 auf, wie Âé¶¹Ô´´ Knowledge Graph und Domänenmodelle in Kombination mit Frontier-Modellen wie Claude von Anthropic die semantische Grundlage für Unternehmens-KI schaffen, die generische LLMs nicht bieten können. In die Plattform sind 50 Jahre Prozesswissen der Âé¶¹Ô´´ eingeflossen. Dies ermöglicht die Entwicklung von Agenten, die relevant, zuverlässig und verantwortungsvoll handeln. In den Diskussionen dazu, wie vertrauenswürdige KI in großem Maßstab eingesetzt werden kann, wurden diese drei Bedingungen von allen Gästen immer wieder angeführt.
Transformation ist nicht nur eine technologische Herausforderung, sondern setzt auch Personal- und Änderungsmanagement voraus
In Folge 2 ging Ferose V R auf eine Entwicklung ein, die sich derzeit vollzieht: Statt dass sich Menschen an Systeme anpassen müssen, passen sich Systeme zunehmend an den Menschen an. Möglich wird dies durch Agenten, die den Kontext und die zugrunde liegende Absicht verstehen. Sanjay Kulkarni, Senior Vice President und Global Head of Global Delivery Hub bei Âé¶¹Ô´´, wartete in Folge 12 mit präzisen Analysen aus dem Praxiseinsatz auf: In seiner Serviceorganisation mit 12.500 Mitarbeitenden wird der Nutzen von KI nicht daran gemessen, wie viele KI-Lösungen implementiert werden, sondern daran, ob sich damit messbare Geschäftsergebnisse erzielen lassen und ob die dafür verantwortlichen Mitarbeitenden bereit für den Einsatz von KI sind. Dies war auch die Botschaft von Geoff Scott, CEO und Chief Community Champion der Americas’ Âé¶¹Ô´´ Users’ Group (ASUG), der in Folge 8 zu Gast war: Vertrauen, Kompetenzentwicklung und eine echte Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI sind die Messgrößen, die über den Erfolg oder das Scheitern einer Transformation entscheiden.
Bei der Einführung gibt es regionale Unterschiede, doch die Marschrichtung ist überall dieselbe
In Folge 9 schilderte Sindhu Gangadharan, Managing Director der Âé¶¹Ô´´ Labs India, die Herangehensweise indischer Unternehmen: Sie setzen auf eine schnelle Einführung autonomer Funktionen, verfolgen ehrgeizige Ziele und fördern insbesondere die Bereitschaft der Belegschaft für den Einsatz von KI. Manos Raptopoulos, Global President of Customer Success, Europe, APAC, Middle East and Africa, berichtete in Folge 11, welche KI-Strategie Unternehmen von Frankfurt bis Fukuoka verfolgen. Dabei erläuterte er auch, wie sich die Schwerpunkte in den einzelnen Regionen unterscheiden, dass die strukturellen Anforderungen jedoch überall dieselben sind. Augusta Spinelli, Presidentin von Âé¶¹Ô´´ EMEA, zeigte in Folge 5 zwei konkrete Wege zum autonomen Unternehmen auf: und . Sie schilderte außerdem aus der Perspektive der Umsetzung, was eine agentengestützte Transformation beinhaltet.
Die Folgen, zu denen Kunden eingeladen waren, gaben über die Strategie hinaus wichtige Einblicke in die Praxis. Achim Löbke von Uniper und Daniele Tedesco von Essity erzählten ausführlich und ungefiltert, wie Unternehmen selbst die KI-Transformation wahrnehmen. Sie berichteten unter anderem von den Reibungspunkten, den Entscheidungen, bei denen weiterhin menschliches Urteilsvermögen gefragt ist, und den ersten Anzeichen für messbare Auswirkungen. Diese Gespräche, bei denen es bewusst nicht um die Präsentation von Produkten ging, hatten durchweg die höchsten Hörerzahlen.
Warum dieser Podcast für das Âé¶¹Ô´´-Geschäftsumfeld so wichtig ist
Der Podcast zum autonomen Unternehmen schließt eine Lücke: In den ehrlichen Gesprächen mit Führungskräften ist die tatsächliche Komplexität bei der Einführung von KI der springende Punkt und nicht ein Problem, das bewältigt werden muss. Der Podcast spricht mit CIOs, CDOs, COOs, CFOs und Senior Transformation Leads genau diejenigen an, die Investitions- und Governance-Entscheidungen treffen, die sich darauf auswirken, wie schnell Âé¶¹Ô´´-Kunden ihre KI-Strategie umsetzen.
Für das erste Jahr sind über 40 Folgen geplant. Damit baut die Reihe einen umfangreichen Wissensschatz auf, der zum einen von Unternehmen für ihre eigenen Transformationsinitiativen genutzt werden kann, zum anderen aber auch untermauert, wie intensiv der Austausch und die Zusammenarbeit der Âé¶¹Ô´´ mit ihren Kunden sind.
Es werden jede Woche neue Folgen veröffentlicht, die auf Spotify, Apple Music und allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar sind.
Benedikt Gieger ist Product Strategy and AI Lead für Digital Manufacturing bei der Âé¶¹Ô´´ SE.
Julia Kloppenburg ist Technologieberaterin für Customer Engagement & Adoption bei der Âé¶¹Ô´´ SE.


