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Innovation liegt in der Luft: Wie Airbus die Zukunft des Fliegens revolutioniert

Planet Erde im Universum oder Weltraum; Erde und Galaxie inmitten von Nebelwolken (Elemente dieses 3D-gerenderten Bildes wurden von der NASA bereitgestellt)

Planet Earth in universe or space, Earth Planet Erde im Universum oder Weltraum; Erde und Galaxie inmitten von Nebelwolken (Elemente dieses 3D-gerenderten Bildes wurden von der NASA bereitgestellt)and galaxy in a nebula clouds (Elements of this 3d rendered image furnished by NASA)

Auf einer Konferenz, auf der Âé¶¹Ô­´´-Innovatoren vor Kurzem zusammenkamen, machte eines der weltweit führenden Luft- und Raumfahrtunternehmen eine klare Ansage: Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Denn Innovation ist nicht wie eine Flugstrecke, bei der man irgendwann sein Ziel erreicht – Innovation ist ein kontinuierlicher Prozess.

Kaum ein Unternehmen setzt diese Philosophie besser um als .

Mit Âé¶¹Ô­´´ komplexe Abläufe vereinfachen, Risiken steuern und die Kundennachfrage erfüllen

Innovation als Denkansatz

„Wir stehen vor einem großen Umbruch. Jahrzehntelang galt der Himmel lediglich als ein Raum, den man auf Flugreisen durchquerte. Heute ist ein Experimentierfeld für die Zukunft der Menschheit“, berichtete Nicolas Jourdan, Senior Strategist bei Airbus SAS, im Rahmen der TAC-Insights-Konferenz . Die Konferenz fand im französischen Toulouse statt, dem operativen Hauptsitz von Airbus.

Bei dem Luft- und Raumfahrtunternehmen geht es längst nicht mehr nur um die Herstellung von Flugzeugen. Ziel von Airbus ist es, Systeme zu entwickeln, die Kulturen zusammenbringen, Technologie voranbringen, den Planeten schützen und der Menschheit helfen, weiter den Weltraum zu erkunden.

„Innovation ist für uns nicht nur die Aufgabe einer unserer Unternehmenssparten. Innovation ist ein Denkansatz. Das bedeutet, dass wir uns immer die Frage ‚Was wäre, wenn?‘ stellen, wenn andere etwas für unmöglich halten“, so Jourdan. „Es ist ganz einfach: Bei Innovation geht es darum, für jemanden, irgendwo und zu einem bestimmten Zeitpunkt einen Mehrwert zu schaffen und diesen nachhaltig zu sichern.“

Das hört sich zwar einfach an, doch es bedeutet, den Status quo infrage zu stellen. Es gilt, offen für kulturellen Wandel zu sein, kalkulierte Risiken einzugehen und im Scheitern eine Chance zum Lernen zu sehen.

Unternehmensgeschichte voll bahnbrechender Innovationen

Als Airbus 1970 in den Markt für Luftverkehr einstieg, wurde dieser von Branchengrößen wie Boeing, McDonnell Douglas und Lockheed dominiert. Airbus konkurrierte jedoch nicht durch ein ähnliches Angebot wie seine Wettbewerber, sondern durch grundlegend andere Konzepte. Das Unternehmen hat konventionelles Denken in der Luftfahrt immer wieder hinterfragt.

Eine der wichtigsten Innovationen von Airbus ist die „Cross Crew Qualification“. Piloten können mit dieser Qualifikation mit minimalem zusätzlichen Schulungsaufwand zwischen Flugzeugmodellen – von der A319 bis zur A350 – wechseln. Das senkt die Kosten für Fluggesellschaften und sorgt für mehr Flexibilität.

„Innovation ist nicht immer etwas, das Aufsehen erregt. Es geht vor allem darum, komplexe Systeme einfacher und benutzerorienterter zu machen“, betonte Jourdan.

Effizienz bei der Produktion

Große Bauteile wie der Flugzeugrumpf, die Tragflächen und das Leitwerk werden bei Airbus an unterschiedlichen Standorten gefertigt. Die Teile werden dann zur Montage und für Tests in ein Werk transportiert. Dieser Transport erfolgt mit der Airbus Beluga, einem Großraum-Transportflugzeug, das speziell für die Beförderung großer Komponenten zwischen den europäischen Fertigungsstätten entwickelt wurde. Insgesamt kann die Produktion bis zu 12 Monate in Anspruch nehmen, insbesondere bei Großraumflugzeugen.

Airbus nutzt Âé¶¹Ô­´´-ERP-Systeme, einschließlich Âé¶¹Ô­´´Â S/4HANA, um zentrale Geschäftsfunktionen zu verwalten. Darüber hinaus kommen Âé¶¹Ô­´´Â Manufacturing Execution für den Fertigungsbereich und für die Montagelinien zum Einsatz sowie Âé¶¹Ô­´´Â Integrated Business Planning, um die Produktion zu planen, die komplexe Logistikkette zu steuern und die Ressourcennutzung zu optimieren.

„Âé¶¹Ô­´´ und Airbus blicken auf eine langjährige Partnerschaft zurück“, berichtete Jourdan. „Ohne Âé¶¹Ô­´´ wären unsere Systeme nicht so effizient, wie sie es heute sind. Wir setzen auf kontinuierliche Entwicklung.“ 

Strategie für die Zukunft

Wenn es darum geht, neue Horizonte zu erkunden, verlässt sich Airbus nicht ausschließlich auf die eigene Expertise, sondern probiert auch regelmäßig unkonventionelle Ansätze mit externen Fachleuten aus. Das hilft, Schwachpunkte zu erkennen, die eigene Strategie auf den Prüfstand zu stellen und gesellschaftliche und ökologische Veränderungen zu verstehen.

Um eine interne Perspektive mit einer Sicht von außen zu kombinieren, hat Airbus Skywise ins Leben gerufen. Diese Plattform für Datenanalysen agiert als digitales Gehirn, das Flugzeuge, den operativen Betrieb und Wartungssysteme miteinander verbindet. Als Datenplattform für den Betrieb der Fluggesellschaft und der Flugzeuge aggregiert Skywise riesige Datenmengen in einem System. Anschließend führt die Plattform vorausschauende Wartungsanalysen durch, die zunehmend von KI unterstützt werden. Ziel ist es, Muster zu erkennen und Ausfälle vorherzusagen, bevor sie auftreten, um Verzögerungen, Defekte und kostspielige Reparaturen zu vermeiden.

Die Strategie für die Zukunft von Airbus basiert auf drei Grundpfeilern:

Über den Horizont hinaus 

Ob in der Erdumlaufbahn oder im Weltall – Airbus schreibt am nächsten Kapitel der Menschheit mit. Das Unternehmen spielt eine Schlüsselrolle bei der Suche nach Leben auf dem Mars – gemeinsam mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und mit dem „ExoMars“-Rover. Außerdem arbeitet das Unternehmen am Europäischen Servicemodul (ESM) für Missionen des Artemis-Programms der NASA mit und trägt zur Entwicklung von Satellitensystemen bei, die globale Kommunikation und Klimaüberwachung ermöglichen.

Oft stoßen neue Ideen auf Skepsis, und kultureller Widerstand kann die Akzeptanz dieser Ideen erschweren. Fehler sind dabei unvermeidlich. Airbus betrachtet diese Aspekte als festen Bestandteil des Prozesses.

„Die größten Herausforderungen unserer Zeit – Klimawandel, globale Vernetzung und die Erforschung des Weltraums – können nicht von nur einem Unternehmen oder sogar einer Branche gelöst werden. Die Dekarbonisierung erfordert das Zusammenspiel von Energieversorgern, Regierungen, Infrastrukturentwicklern sowie Fluggesellschaften und Herstellern. Es ist eine Verantwortung, die alle gemeinsam tragen“, resümierte Jourdan.

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