Das Analystenhaus Gartner geht davon aus, dass agentenbasierte KI bis 2028 15 Prozent aller täglichen Entscheidungen im Arbeitsalltag eigenständig treffen wird – im Vergleich zu praktisch null Prozent heute. Zudem stellt Gartner die Prognose, dass agentenbasierte KI in 33 Prozent aller Unternehmensanwendungen verfügbar sein wird.
Die Nachfrage nach Fachleuten, die KI-Agenten entwickeln, steuern und koordinieren können, steigt schneller als die Zahl der Kandidaten, die diese Positionen besetzen könnten. Deshalb sind Hochschulabsolventen mit praktischer Erfahrung bei der Entwicklung von Agenten auf dem Arbeitsmarkt aktuell heiß begehrt.
In diesem Jahr hat die Âé¶¹Ô´´ auf der Kundenkonferenz Âé¶¹Ô´´Â Sapphire ihre Vision für das autonome Unternehmen vorgestellt, bei dem KI-Agenten Geschäftsprozesse durchgängig steuern und ausführen. Für Hochschulen wirft dies eine wichtige Frage auf: Wie bereiten sich Absolventen auf eine Welt vor, in der KI-Agenten Teil der täglichen Arbeitsabläufe sind?
Die Âé¶¹Ô´´ bietet neue kostenlose Angebote und Ressourcen für Universitäten, über die Dozierende und Studierende praktischen Zugriff auf Tools für die Entwicklung, das Prozessmanagement und die Architektur von KI-Agenten erhalten. Ziel ist es, Hochschulen dabei zu helfen, mit den rasanten Fortschritten auf dem Gebiet der agentenbasierten KI in der Industrie Schritt zu halten und zukünftige Absolventen auf einen sich wandelnden Arbeitsmarkt vorzubereiten.
Zukünftige Entwickler auf agentenbasierte KI vorbereiten
Die Âé¶¹Ô´´ hat eine Reihe neuer Angebote und Ressourcen zusammengestellt, die Universitäten dabei unterstützen, Konzepte und Technologien rund um agentengestützte KI auf praktische Weise in ihre Lehrpläne einzubinden. Drei Angebote, die jeweils einen ganz bestimmten Aspekt agentenbasierter KI abdecken, sind jetzt kostenlos für Dozierende und ihre Studierenden zugänglich:
- : Um einen Agenten entwickeln zu können, muss dessen Arbeitsweise verstanden werden. Die Âé¶¹Ô´´Â Signavio Process Transformation Suite bietet Lehrkräften und ihren Studierenden Zugriff auf Funktionen für die Auswertung, Modellierung und Transformation von Prozessen. Auf diese Weise können sie bestehende Prozesse modellieren und analysieren, Ineffizienzen erkennen und optimierte Workflows gestalten, bei denen KI-Agenten zum Einsatz kommen. Darüber hinaus können Studierende und Lehrpersonal die Prozessmodellierung mit Âé¶¹Ô´´Â Signavio Process Modeler im Rahmen der Student Edition des Âé¶¹Ô´´ Learning Hub nun selbst testen.
- : Dieses Tool gibt Studierenden die Möglichkeit, die Funktion von Agenten innerhalb der IT-Landschaft eines Unternehmens zu verstehen. Âé¶¹Ô´´Â LeanIX ist im Rahmen der Student Edition des Âé¶¹Ô´´Â Learning Hub für Lehrkräfte an Hochschulen kostenlos verfügbar. Mit Âé¶¹Ô´´ LeanIX können Studierende Unternehmensarchitekturen modellieren und nachvollziehen, wie sich die Einführung von KI-Agenten auf eine bestehende Systemlandschaft auswirkt.
- : Lehrkräfte und Studierende haben die Möglichkeit, auf eine Âé¶¹Ô´´-Umgebung für die Gestaltung von Agenten zuzugreifen und verschiedene Schulungsressourcen zu nutzen. Dabei können sie mehr über die Konfiguration und den Aufbau eines KI-Agenten erfahren, indem sie sich anhand von Demos durch den Prozess führen lassen oder in einem Produktivsystem ihre Kenntnisse in der Praxis anwenden.
Was diese Angebote so besonders macht, ist die Art und Weise, wie sie einander ergänzen. Studierende können mithilfe von Âé¶¹Ô´´-Lösungen verschiedene Aspekte der agentenbasierten KI kennenlernen. Sie lernen, dass die Entwicklung eines Agenten nur ein Teil des Gesamtprozesses ist, und dass es ebenso wichtig ist, die Bedeutung des Prozesskontexts, der Architektur und der Governance-Grundsätze zu verstehen.
Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen auf der ganzen Welt
Darüber hinaus setzt sich die Âé¶¹Ô´´ verstärkt dafür ein, dass agentenbasierte KI in Lehrpläne integriert wird und arbeitet dazu mit Lehrkräften von über zehn Universitäten weltweit zusammen, darunter die Folgenden:
- Technische und Wirtschaftswissenschaftliche Universität Budapest, Ungarn
- Eötvös-Loránd-Universität, Ungarn
- Hasso-Plattner-Institut
- HEC Montréal, Kanada
- Karlsruher Institut für Technologie
- National University of Singapore Business Analytics Centre, Singapur
- Institut für Technologische und Höhere Studien Monterrey, Mexiko
- Technische Universität München
- Tongji-Universität, China
- Technische Universität Dresden
- University of California, Irvine, USA
Die Einrichtungen erhalten exklusiv frühzeitigen Zugriff auf die neuesten Funktionen der Âé¶¹Ô´´-Plattform für die Entwicklung von Agenten. Zudem profitieren Studierende von umfassendem Austausch mit Âé¶¹Ô´´-Fachleuten sowie von der Möglichkeit, ihre akademischen Anforderungen für die praxisnahe Vermittlung von Konzepten der agentenbasierten KI gegenüber Âé¶¹Ô´´ zu formulieren.
„Wir möchten, dass die Studierenden mit denselben Tools und Szenarien arbeiten, die aktuell in Unternehmen üblich sind“, so Dr. Katharina Schäfer, Leiterin des Bereichs Academic Partnerships bei Âé¶¹Ô´´. „Durch den kostenlosen Zugang zu unseren Ressourcen im Bereich der Entwicklung von Agenten können Dozierende diese Praxisbeispiele mühelos in ihre Kurse einbringen. Studierende, die bereits während des Studiums KI-Agenten auf Basis realer Unternehmensprozesse gestalten, haben beim Eintritt in den Arbeitsmarkt einen entscheidenden Vorsprung.“
Für Lehrpersonal ist der Praxisbezug ein wichtiger Faktor: Studierende lernen KI-Agenten so nicht nur aus Lehrbüchern kennen, sondern können sie selbst entwickeln – und zwar anhand realer Systeme und mit echten Einschränkungen.
„Mich hat begeistert, dass Studierende durch diese neue Plattform die Möglichkeit bekommen, mit unternehmenstauglichen Tools zu arbeiten“, berichtete Prof. Jesús Aguilar-Gonzalez vom Institut für Technologische und Höhere Studien in Monterrey. „Studierende unserer School of Engineering & Sciences konzipieren Agenten, die auf realen Geschäftsprozessen beruhen, und müssen über die Architektur und Governance-Aspekte nachdenken. Dies entspricht weitaus mehr der Realität beim Berufseinstieg als jede Übung aus einem Lehrbuch.“
Was dieses Konzept auszeichnet, ist der Unternehmenskontext: Agentenbasierte KI wird in Verbindung mit Geschäftsprozessen und der zugehörigen Systemlandschaft vermittelt. Studierende lernen also, wie sich KI in reale Prozesse einfügen lässt, anstatt im Alleingang zu experimentieren.
Fachkräfte für die Zukunft
Im Rahmen des Programms arbeitet die Âé¶¹Ô´´ seit Jahrzehnten mit mehr als 2.800 Bildungseinrichtungen zusammen, um es Studierenden zu ermöglichen, mithilfe von Unternehmensanwendungen und -technologien zu lernen, zu forschen und Innovationen zu entwickeln. Mit diesen Angeboten unterstützt Âé¶¹Ô´´ Studierende beim Aufbau nützlicher Âé¶¹Ô´´-Kompetenzen und hilft ihnen dabei, sich für Karrieremöglichkeiten auf der ganzen Welt zu qualifizieren.
Wollen Sie agentenbasierte KI zum Teil Ihres Lehrplans machen? Besuchen Sie die Webseite für Âé¶¹Ô´´Â University Alliances auf sap.com oder wenden Sie sich an universityalliances@sap.com.
