Das ist längst mehr als eine reine Berichtspflicht. Seit Januar 2026 werden importierte Waren aus emissionsintensiven Sektoren mit einem COâ‚‚-Preis belegt. Um Kunden bei dieser Aufgabe zu unterstützen, bringt die Âé¶¹Ô´´ eine integrierte, durchgängige CBAM-Lösung auf den Markt. Sie richtet sich zunächst an CBAM-Meldepflichtige, basiert auf und und wird künftig schrittweise erweitert, um die Bedürfnisse der Anwender vollumfänglich zu unterstützen.
Unternehmen müssen diese Emissionen quantifizieren, die daraus resultierenden Verbindlichkeiten in der Buchhaltung abbilden, Prüfungen standhalten und sich letztendlich darauf vorbereiten, CO₂-Kosten über Zertifikate auszugleichen, die an das EU-Emissionshandelssystem gekoppelt sind.
In der Praxis bedeutet dies: CO₂ wird zu einem echten Kostenfaktor – mit unmittelbaren Auswirkungen auf Margen, Cashflow und Beschaffungsentscheidungen, ähnlich wie andere Kostentreiber auch.
Warum CBAM jetzt relevant ist
CBAM betrifft nahezu alle Unternehmensbereiche. Finanzteams verwalten Verbindlichkeiten und erstellen Kostenprognosen. Beschaffungsteams benötigen Emissionsdaten von Lieferanten und müssen diese in ihre Beschaffungsentscheidungen einbeziehen. Handels- und Compliance-Teams stellen sicher, dass Importe korrekt klassifiziert und gemeldet werden.
Keine Abteilung kann das alleine stemmen. Und die finanziellen Konsequenzen hängen von operativen Daten ab – und operative Entscheidungen richten sich zunehmend nach dem CO₂-Kostenrisiko.
Die Verordnung gilt zunächst für Einfuhren von Eisen und Stahl, Aluminium, Zement, Düngemitteln, Wasserstoff und Strom – ab einem jährlichen Schwellenwert von mehr als 50 Tonnen für CBAM-Anmelder. Damit trifft die formale Meldepflicht vor allem größere Importeure. Die Auswirkungen reichen jedoch weit in die Lieferketten hinein: Unternehmen verlangen zunehmend detaillierte und geprüfte Emissionsdaten von ihren Lieferanten und passen ihre Beschaffungsstrategien entsprechend an.
Von Berichtspflichten zu finanziellen Verpflichtungen
Ab 2026 ändert sich nicht nur, was Unternehmen melden müssen, sondern auch, welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Die Einfuhr CBAM-pflichtiger Waren in die EU begründet für zugelassene CBAM-Anmelder eine CBAM-Verpflichtung – bemessen an den verifizierten eingebetteten Emissionen der eingeführten Waren. Diese Verbindlichkeiten akkumulieren sich im Laufe des Jahres und müssen 2027 gemeldet, geprüft und durch Kauf und Abgabe von CBAM-Zertifikaten ausgeglichen werden.
Daraus ergibt sich ein kontinuierlicher Compliance-Zyklus mit klaren eindeutigen finanziellen Auswirkungen:
- Emissionen müssen erfasst werden, um daraus den Bedarf an Zertifikaten abzuleiten.
- Verbindlichkeiten akkumulieren sich über das gesamte Jahr.
- Zur Deckung dieser Verbindlichkeiten müssen Zertifikate gekauft, verwaltet und abgegeben werden.
Für Finanzteams bedeutet dies ein ständiges Risiko, das aktiver Steuerung bedarf. Für Beschaffungs- und Lieferkettenteams bedeutet dies, dass die Kosten nun unmittelbar von den Emissionsdaten der Lieferanten abhängen.
Ein integrierter Ansatz zur Umsetzung der CBAM-Vorgaben
Viele Unternehmen verwalten CBAM derzeit über verschiedene Systeme, Tabellenkalkulationen und manuelle Prozesse. Doch bei Betriebsprüfungen und zunehmenden Einfuhrmengen stößt diese Vorgehensweise an ihre Grenzen.
Der Ansatz der Âé¶¹Ô´´ vereint die wichtigsten Elemente des CBAM-Managements in einem vernetzten Prozess: Datensammlung und -zuordnung, Emissions- und Kostenberechnung, Analysen, COâ‚‚ -Bilanzierung und Finanzbuchhaltung von Verbindlichkeiten, Zertifikatsmanagement und Erstellung von Erklärungen.
Âé¶¹Ô´´ wird eine integrierte, durchgängige Lösung für CBAM-Anmelder anbieten, die auf Basis von und konzipiert wurde. Sie baut auf dem Fachwissen der Âé¶¹Ô´´ in den Bereichen COâ‚‚-Bilanzierung und Finanzmanagement auf.
Dieser neue Ansatz ermöglicht Unternehmen, von fragmentierten Workflows auf eine integrierte Lösung umzusteigen, die mit den zentralen Geschäftsprozessen verknüpft ist.
In Kürze verfügbar: durchgängige Erfassung und Berechnung der CBAM-Daten mit Âé¶¹Ô´´ Sustainability Footprint Management
Âé¶¹Ô´´ Sustainability Footprint Management wird das operative Rückgrat für CBAM bilden und helfen, eine zuverlässige Datengrundlage zu schaffen. Im Zentrum stehen Zolldaten wie Importdatensätze und KN-Code-Klassifizierung, die aus Âé¶¹Ô´´ Global Trade Services und anderen Handelssystemen abgerufen werden. Ohne diese Ebene ist es für Unternehmen mühsam, herauszufinden, wo die CBAM-Verordnung Anwendung findet.
Basierend darauf hilft Âé¶¹Ô´´ Sustainability Footprint Management dabei, CBAM-relevante ERP-, Handels- und Lieferantendaten an einem Ort zu bündeln. Emissionsdaten von Lieferanten lassen sich per Excel-Uploads einlesen und werden automatisch verarbeitet. Darüber hinaus berechnet die Lösung eingebettete Emissionen, Zertifikatsanforderungen sowie die voraussichtlichen CBAM-Kosten. Ein spezielles CBAM-Dashboard gibt Aufschluss über Emissionen und Kostenrisiken. Integrierte Berichtsfunktionen unterstützen die Erstellung von CBAM-Berichten, die direkt bei den EU-Behörden eingereicht werden können.
Ab sofort verfügbar: Kontrolle der finanziellen Belastung durch CBAM mit Âé¶¹Ô´´ Green Ledger
Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil bei der CBAM-Vorbereitung ist die Fähigkeit, COâ‚‚-Emissionsdaten mit Finanzprozessen zu verbinden. Ab sofort können Unternehmen mit dem Âé¶¹Ô´´ Green Ledger die erforderliche Anzahl von Zertifikaten nachverfolgen, diese als finanzielle Verbindlichkeiten bewerten, fortlaufend basierend auf Preisänderungen neu bewerten und finanzielle Auswirkungen auf die entsprechenden Konten buchen. Dies ist der Grad an Nachvollziehbarkeit, das Finanzteams und Prüfer erwarten – im Einklang mit den Internationalen Rechnungslegungsstandards.
Dank dieser Integration können Unternehmen:
- CBAM-Verbindlichkeiten erfassen, bewerten und regelmäßig neu bewerten,
- Zertifikatsbestände und deren Bewertung nachverfolgen (in Kürze verfügbar),
- revisionssichere Berichterstattung und Kontrolle unterstützen,
- Auswirkungen auf die Liquidität prognostizieren und planen (in Kürze verfügbar),
- Kosten auf Produktebene aufschlüsseln und verwalten (in Kürze verfügbar).
Die meisten Unternehmen behandeln operative Daten und finanzielle Auswirkungen derzeit noch separat. Aber mithilfe dieser Funktionen lassen sich diese Informationen zusammenführen.
Über die Compliance hinaus: bessere Entscheidungen ermöglichen
Zwar wird CBAM häufig als lästige Compliance-Aufgabe gesehen, aber die Rechtsnorm bietet auch die Chance, die Entscheidungsfindung zu verbessern. Werden die Kosten für CO₂-Emissionen sichtbar gemacht und in Geschäftsprozesse integriert, können Unternehmen erkennen, wo ihre Risiken liegen und wo Maßnahmen den größten Nutzen bringen.
Mit besseren Daten können Unternehmen:
- kostspielige Güter mit besonders hohen Emissionen in ihren Lieferketten identifizieren,
- Lieferantenentscheidungen anhand von Emissionen treffen und Kostenabwägungen durchführen,
- die Vorhersage und Budgetplanung für CO₂-bezogene Kosten verbessern,
- durch Verwendung echter Daten die Abhängigkeit von konservativen und kostspieligen Standardwerten reduzieren.
Die Kosten fallen dadurch nicht weg. Aber die Verwaltung wird einfacher und die Kosten können in manchen Fällen gesenkt werden.
Worauf Sie sich jetzt konzentrieren sollten
Da die endgültige Phase des CBAM begonnen hat, sollte nun der Aufbau einer zuverlässigen Datengrundlage unmittelbaren Vorrang haben. Dazu gehören genaue Zolldaten und eine klare Zuordnung, wo die CBAM-Verordnung Anwendung findet. Eine weitere Notwendigkeit ist die Lieferantenanbindung. Um verifizierte Emissionsdaten zu sammeln, bedarf es häufig einer strukturierten Kontaktaufnahme und strukturierten Folgeprozessen. Tools wie  unterstützen die Kommunikation mit Lieferanten und die Datensammlung. Doch der Aufwand für organisatorische als auch technische Überlegungen bleibt.
Die Lösung hilft Unternehmen herauszufinden, welche Waren in ihrem Import-Portfolio vom CBAM betroffen sind. So können sie die erforderlichen Datenflüsse sicherstellen. Zudem unterstützt sie bei der Planung der Lösungsarchitektur, um die Gesamtbetriebskosten zu optimieren und eine nahtlose Automatisierung sowie Integration in die Geschäftsfunktionen zu gewährleisten. Hinzu kommt, dass die Berechnung der Emissionen nachvollziehbar und revisionssicher ist. Dies hat Einfluss auf das Verhalten. Die CO₂-Bepreisung ist nun ein entscheidender Planungsfaktor, den kein Team mehr ignorieren kann.
Gleichzeitig müssen Unternehmen festlegen, wie die CBAM-Daten in das Finanzwesen einfließen. Die frühzeitige Verknüpfung von Emissionen, Verbindlichkeiten und Zertifikaten mit den Finanzsystemen trägt dazu bei, Nacharbeiten zu vermeiden und das Prüfungsrisiko zu verringern.
Die nächsten Schritte
Mit der CBAM-Verordnung wird ein grundlegender Wandel angestoßen: Sie verändert, wie sich Umweltauswirkungen in der Unternehmensleistung widerspiegeln. CO₂-Emissionen werden künftig erfasst, bepreist und neben anderen Kostenfaktoren gesteuert.
Unternehmen, die CBAM lediglich als periodische Berichtspflicht verstehen, dürften dauerhaft im Reaktionsmodus verharren. Diejenigen, die die Regelungen hingegen in finanzielle und operative Entscheidungsprozesse integrieren, werden deutlich besser aufgestellt sein, um die Auswirkungen zu steuern.
Weitere Informationen finden Sie unter .
Gunther Rothermel ist Chief Product Officer für Âé¶¹Ô´´ Sustainability.


