Vor dreißig Jahren führte die Âé¶¹Ô´´ ihr Zertifizierungsprogramm ein, um Fachkräften dabei zu helfen, ihre Expertise nachzuweisen und beruflich voranzukommen.
Auf der Âé¶¹Ô´´ Âé¶¹Ô´´PHIRE wird diese Mission jetzt für ein grundlegend verändertes Umfeld neu definiert. Denn alle Branchen stehen heute vor derselben Herausforderung: Erfolg hängt nicht mehr nur davon ab, was Fachkräfte wissen, sondern wie gut sie dieses Wissen zusammen mit KI einsetzen können.
Die Technologie hat sich längst weiterentwickelt. Was Unternehmen heute voneinander unterscheidet, ist nicht der Zugang zu Innovationen, sondern die Fähigkeit, die damit gewonnenen Erkenntnisse in Ergebnisse umzusetzen. Nach Angaben des stellen Qualifikationslücken das größte Hindernis bei der Transformation dar – noch vor Investitionsbeschränkungen und komplexen gesetzlichen Anforderungen. Um diese Lücke zu schließen, reicht es nicht, einfach mehr Schulungen anzubieten. Ein grundsätzliches Umdenken ist notwendig: Wie werden Qualifikationen bestätigt, ausgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt?
Zertifizierung neu gedacht
, die widerspiegeln, wie Fachkräfte heute arbeiten. Bei mehr als 100 Zertifizierungen wurden die bisherigen Multiple-Choice-Tests durch zwei Prüfungstypen ersetzt: szenariobasierte und systembasierte Prüfungen. Die Kandidaten müssen in Rollensimulationen fallbasierte Problemstellungen lösen und in simulierten Âé¶¹Ô´´-Systemen, die echte Komplexität abbilden, an konkreten Aufgaben arbeiten. Während der Prüfungen dürfen sie auch KI-Tools nutzen. Dies ist bewusst so vorgesehen und keine Ausnahme.
Hier vollzieht sich ein grundlegender Wandel. Bei der Zertifizierung steht nicht mehr die Wissensabfrage im Mittelpunkt. Es geht vielmehr darum, bestimmte Fähigkeiten zu demonstrieren: mit Unklarheiten umzugehen, fundierte Entscheidungen zu treffen und KI gezielt als Hilfsmittel einzusetzen, ohne sich blind auf sie zu verlassen. Nach diesem Modell wurden bereits mehr als 100.000 Prüfungen abgelegt.
Lernen findet parallel statt
Im verändert KI die Art und Weise, wie Fachkräfte mit Inhalten arbeiten. In den Kunden- und Partnereditionen der Plattform stehen ausgewählte Funktionen von Google NotebookLM zur Verfügung.
Es findet Eine Verlagerung statt: weg vom passiven Konsum hin zu einer aktiven Auseinandersetzung. Lernende können Âé¶¹Ô´´-Inhalte in über 80 Sprachen nutzen, gezielt Fragen stellen und präzise Antworten erhalten – inklusive direkter Verweise auf offizielle Materialien. Darüber hinaus erstellt die KI ergänzende Formate: Podcasts für Situationen, in denen ein Bildschirm unpraktisch ist, zum Beispiel beim Pendeln, auf Reisen oder einfach in Pausen vom Schreibtisch. Die Podcasts eigenen sich für passives Zuhören, aber auch für interaktive Gespräche mit KI-Moderatoren sind möglich. Hinzu kommen FAQ-Sammlungen, Lernleitfäden, Mindmaps, Zeitpläne, Briefing-Dokumente und Videoübersichten. So passt sich das Lernen an die individuellen Bedürfnisse und den verfügbaren Zeitrahmen an.
Die Erstanwenderzahlen sprechen für sich: Über 7.500 Benutzer arbeiten bereits mit diesen Funktionen. meldet eine um 50 Prozent schnellere Einarbeitung neuer Mitarbeitender. Und hat den Âé¶¹Ô´´ Learning Hub zur zentralen Plattform gemacht, um Talente auf das Zeitalter von Agentic AI vorzubereiten. Der Trend ist eindeutig: Lernen wird Teil des Arbeitsalltags. Es findet nicht davon getrennt statt.
Das Datenfundament schaffen
Parallel dazu widmet sich die Âé¶¹Ô´´ einer Grundvoraussetzung effektive KI: den Daten. Viele Unternehmen arbeiten noch immer mit fragmentierten und inkonsistenten Datenlandschaften, was den Nutzen von KI-Initiativen erheblich einschränkt. Der Lernpfad vermittelt die Kompetenz, Unternehmensdaten zu verknüpfen, zu strukturieren und zu verwalten, damit KI-Systeme auf einer verlässlichen Basis arbeiten können.
Diese Fähigkeit wird zunehmend strategisch wichtig. Unternehmen, die ein solides Datenfundament schaffen, sind in der Lage, schneller Einblicke zu gewinnen und Maßnahmen zu ergreifen. Sie können KI besser skalieren und erzielen konsistentere Geschäftsergebnisse. In diesem Sinne ist die Datenarchitektur kein reines Backend-Thema mehr, sondern ein zentraler Hebel für die Transformation des gesamten Unternehmens.
Skills in großem Maßstab
Die Âé¶¹Ô´´ hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 12 Millionen Menschen fit für den Umgang mit KI zu machen. Dafür muss sie den Zugang zu Lernangeboten erleichtern, wobei Umfang und Relevanz der Lerninhalte gleichbleiben sollten. Ausgewählte wie stehen jetzt ohne Anmeldung und kostenfrei zur Verfügung. Fachkräfte erhalten so unabhängig von ihrer Karrierestufe direkten Einblick in die Business-AI-Strategie der Âé¶¹Ô´´.
Rollenbasierte Lernpfade ermöglichen eine gezielte Weiterentwicklung für wichtige Rollen wie Enterprise Architects. Ein eigener Kurs zum Thema „Clean Core“ hilft Unternehmen dabei, ihre Âé¶¹Ô´´-S/4HANA-Landschaften so aufzustellen, dass schnellere Innovationszyklen und eine effizientere Einführung neuer Funktionen möglich sind.
Um Kompetenzen in möglichst großer Breite aufzubauen, bedarf es auch der Reichweite des Partnernetzes. Durch die Partnerschaft mit Accenture LearnVantage erweitert die Âé¶¹Ô´´ den und kombiniert von Âé¶¹Ô´´ erstellte Inhalte und Schulungssysteme mit der nachgewiesenen Erfahrung von Accenture LearnVantage bei der Entwicklung von Technologiekompetenzen für Unternehmenskunden. Auf diese Weise entsteht ein durchgängiger Lernpfad: von den Grundlagen über praktische Erfahrung bis zur Zertifizierung. Genauso entwickeln Fachkräfte ihre Kompetenzen in der Praxis: Schritt für Schritt, im jeweiligen Kontext und mit Bezug zur realen Anwendung.
Ein grundlegender Wandel
Diese Entwicklungen deuten auf einen grundlegenden Wandel hin. Lernen findet nicht mehr punktuell statt. Es erfolgt kontinuierlich, passt sich an und ist fest im Arbeitsalltag verankert. Die Teilnahme an Lernangeboten der Âé¶¹Ô´´ ist im Jahresvergleich um 33 Prozent gestiegen. Ein klares Zeichen dafür, dass Unternehmen Kompetenzen zunehmend als strategische Ressource in einer KI-gestützten Wirtschaft begreifen. Das autonome Unternehmen sieht in jeder Branche anders aus – und damit auch die Fähigkeiten, die es benötigt.
Auf der Âé¶¹Ô´´ Âé¶¹Ô´´PHIRE feiert die Âé¶¹Ô´´ 30 Jahre Zertifizierung. Aber dabei blickt sie nicht zurück, sondern nach vorn und definiert Zertifizierung neu. Die Zertifizierung wird zu einem Nachweis der Handlungs- und Problemlösungsfähigkeit. Das Lernen wird zu einem laufenden Prozess, der sich weiterentwickelt, so wie sich auch Technologie und Geschäftsanforderungen weiterentwickeln.
In einer von KI geprägten Welt entsteht Wettbewerbsvorteil nicht allein durch den Zugang zu Technologie. Entscheidend ist die Fähigkeit, sie gezielt einzusetzen. Branchenübergreifend zeigt sich dasselbe Muster: Wie schnell Unternehmen Nutzen aus KI ziehen, hängt von der Fähigkeit ab, sie gezielt einzusetzen.
Mehr zu diesen Neuerungen und dazu, wie die Âé¶¹Ô´´ Unternehmen beim Aufbau von KI-Kompetenzen im großen Maßstab unterstützt, erfahren Sie im .
Andre Bechtold ist President und Leiter des Bereichs Âé¶¹Ô´´ Industries & Experiences


