Die meisten Strategien für die Customer Experience beginnen mit den richtigen Zielen: Kunden verstehen, schneller reagieren und mit der Zeit treue Kunden gewinnen. Im Hinblick auf eine erfolgreiche Umsetzung dieser Ziele hatten wir auf der Âé¶¹Ô´´ Sapphire Autonomous CX als zentrale Säule des autonomen Unternehmens vorgestellt.
Mit KI rücken diese Ziele in greifbare Nähe. Unternehmen können damit schneller handeln, eine umfassende Personalisierung umsetzen und bei der Kundeninteraktion neue Wege gehen. Allerdings steigen auch die Erwartungen. Bei jeder Interaktion zeigt sich nun, wie gut alles funktioniert.
Wenn Kunden eine Bestellung aufgeben oder um Unterstützung bitten, hängen die Erfahrungen, die sie anschließend damit machen, davon ab, was hinter den Kulissen geschieht. Bei ungenauen Preisangaben, ungewissen Lagerbeständen oder mangelhafter Auftragsabwicklung sind schlechte Erfahrungen vorprogrammiert.
Deshalb wird die Customer Experience jetzt durch die Umsetzung definiert. Nicht Systeme oder Absichten prägen die Erfahrungen, die die Kunden machen, sondern das am Ende stehende Ergebnis.
Agentic AI kann Geschwindigkeit, Intelligenz und Personalisierung optimieren. Aber Geschwindigkeit allein verbessert die Customer Experience nicht. Sie verstärkt lediglich das bereits Vorhandene. Wenn die Umsetzung auf Prozesse, Daten und Governance abgestimmt ist, führt KI zu besseren Ergebnissen. Ist dies nicht der Fall, wird durch KI die fehlende Abstimmung spürbar.
Customer Experience und Umsetzung aufeinander abstimmen
Autonomous CX bringt Agentic AI direkt in die Unternehmensprozesse ein, anstatt diese einfach auf nicht vernetzte Systeme aufzusetzen. Sie verbindet KI-Assistenten aus den Bereichen Marketing, Handel, Vertrieb und Service im Rahmen eines gemeinsamen Kontextes über Âé¶¹Ô´´ CX, Âé¶¹Ô´´ Cloud ERP, Lieferkettensysteme und vernetzte Systeme hinweg. Aufträge, Bestände, Preise und Finanzdaten werden einmal definiert und konsistent verwendet, sodass Entscheidungen auf den tatsächlichen Betriebsabläufen basieren.
Im Mittelpunkt dieses Wandels stehen KI-Assistenten und autonome Agenten. Assistenten koordinieren mehrere Agenten über durchgängige kundenbezogene Workflows hinweg, von der Produktsuche bis zur Auftragsabwicklung, von der Interaktion bis zum Service und vom Problem bis zur Lösung.
Auf der Sapphire hatten wir Assistenten vorgestellt, die dies im gesamten Portfolio umsetzen.
- Im Marketing koordinieren Content Assistant und Campaign Assistant das Verständnis der Kundenabsicht, die Erstellung von Inhalten, die Segmentierung, die Optimierung und die Umsetzung von Kampagnen im Rahmen von Kontrollmechanismen für die Governance.
- Im Bereich Commerce verknüpfen Merchandising Assistant, Shopping Assistant und Order Management Assistant Produktsuche, Konversion und Auftragsabwicklung mit den tatsächlichen Betriebsabläufen.
- Im Vertrieb werden Verkäufer durch Sales Assistant, Deal Qualification Assistant und Deal Closing Assistant vom Kaufsignal bis zur Umsetzung unterstützt.
- Im Service verbessern Case Management Assistant und Service Management Assistant die Bearbeitung von Fällen und die Servicequalität. Hier kommen zusätzliche Assistenten zum Einsatz, die für Self-Service-, HR-Service- und Debitoren-Workflows entwickelt wurden.
KI-gestützte Produktsuche und Interaktion, ausgerichtet an der Realität im Unternehmen
Die Zusammenarbeit der Âé¶¹Ô´´ mit Google folgt demselben Prinzip: Verbindung der KI-gestützten Produktsuche und Kundeninteraktion mit der Umsetzung.
Gemeinsam konzentrieren sich die Âé¶¹Ô´´ und Google auf drei Prioritäten. Erstens: Es kommen die neuesten KI-Modelle, u. a. Gemini, zum Einsatz, um eine hochwertige Customer Experience zu bieten. Zweitens: Es werden Branchenstandards und offene Protokolle unterstützt, um die Interoperabilität über Netzwerke hinweg zu ermöglichen. Drittens: Es werden nahtlose, personalisierte Customer Journeys über mehrere Vertriebskanäle und Google-Oberflächen wie Shopping und Gemini ermöglicht.
Durch die Kombination der von Âé¶¹Ô´´ verwalteten Geschäftsdaten mit den KI-Funktionen von Google können Assistenten und Agenten die Absichten der Kunden aus Storefronts, Suchvorgängen und KI-gestützten Vertriebskanälen mit Âé¶¹Ô´´-Commerce- und Auftragsprozessen verknüpfen. So wird sichergestellt, dass die Kunden das gezeigt bekommen, was das Unternehmen auch erfüllen kann.
Dies ist auch der Grund, warum die Âé¶¹Ô´´ einführt und Bereiche erweitert, in denen Âé¶¹Ô´´-Produktdaten eine KI-gestützte Customer Experience dort optimieren können, wo sich Kundenabsichten herausbilden. Denn so bleibt die Customer Experience in Echtzeit auf Preise, Bestände und die Auftragsabwicklung abgestimmt.
Innovationen in Âé¶¹Ô´´ Commerce Cloud
Die Âé¶¹Ô´´ wird in Analystenbewertungen regelmäßig ausgezeichnet, unter anderem im Gartner® Magic Quadrantâ„¢ for Digital Commerce. Hier wurde die Âé¶¹Ô´´ 11 Mal in Folge als führend eingestuft.
, eingesetzt in den größten Unternehmen, wird nun mit Âé¶¹Ô´´ Cloud ERP auch auf mittelständische und wachsende Unternehmen ausgeweitet. Die neue Cloud-ERP-Edition von Âé¶¹Ô´´ Commerce Cloud bietet einen standardisierten, durchgängigen Ansatz, sorgt für weniger Komplexität, nutzt künstliche Intelligenz nativ und beschleunigt die Wertschöpfung. Durch eine enge Integration mit Âé¶¹Ô´´ Cloud ERP vernetzt sie den gesamten Prozess der Produktsuche bis zur Auftragsabwicklung.
Für Unternehmen mit einem hohen Digitalisierungsgrad erweitert Âé¶¹Ô´´ den Bereich Composable Commerce um neue und modulare Services für Warenkorb und Kaufabwicklung. Diese Services sind in Kernprozesse wie Preisgestaltung, Werbeaktionen, Kundenbindung, Steuern, Zahlungen, Bestand, Bezugsquellenfindung und Auftragsverwaltung über Âé¶¹Ô´´- und Nicht-Âé¶¹Ô´´-Kontaktpunkte hinweg integriert. So können Unternehmen ihre Architektur bei durchgängiger Ausführung modernisieren.
Darüber hinaus erweitert die Âé¶¹Ô´´ ihr Partnernetz durch Vercel, um die Entwicklung und Implementierung der Storefront mit optimierter Performance, Skalierbarkeit und modularer Customer Experience im Frontend voranzutreiben.
Im Bereich Zahlungen integriert Unified Payments auf der Basis von Adyen die globale Verarbeitung direkt in den Commerce-Ablauf, um die Integration zu vereinfachen und höhere Konversionsraten zu erzielen. Darüber hinaus erweitert die Âé¶¹Ô´´ ihr Open Payment Framework um vorab integrierte Anbieter wie Checkout.com und PayPal, sodass Kunden flexibel Anbieter auswählen können, die sich einfach konfigurieren und nutzen lassen.
In der Kombination senken diese Funktionen die Gesamtbetriebskosten, beschleunigen die Implementierung und vereinfachen die umfassende Bereitstellung einer besseren Customer Experience.
Mit Vertriebsaktivitäten Einblicke in Ergebnisse umsetzen
Customer Experience umfasst auch die Vertriebsaktivitäten. Hier benötigen Teams klare Vorgaben für die nächsten Schritte und müssen sich darauf verlassen können, dass diese Aktivitäten erfüllt werden können.
Wir haben in neue Innovationen eingeführt, darunter Funktionen für den Außendienst für Einzelhandelsprozesse bei Konsumgüterherstellern und andere Umgebungen mit Bezug zum Außendienst. Diese Funktionen bieten umfassende mobile Benutzererlebnisse, die sich auch offline nutzen lassen. So lässt sich der Besuch in der Filiale einfacher planen, die Aktivität in den Filialen besser erfassen und die Umsetzung in Echtzeit steuern.
Führungskräfte im Vertrieb gewinnen vernetzte Einblicke, die direkt mit Preis-, Bestands- und Auftragsprozessen verknüpft sind – für eine konsistente Umsetzung und bessere Ergebnisse.
Zuverlässigen autonomen Service skalieren
Autonomous CX wird durch Partnerschaften gestärkt, die die Umsetzung erweitern und Vertrauen und Governance bewahren.
kombiniert dessen durch Agentic AI unterstützte Sprach- und digitale Self-Services mit Service-, Auftrags- und Berechtigungsdaten aus Âé¶¹Ô´´ Service Cloud. Die KI-gestützte Automatisierung kann routinemäßige Interaktionen mit vollständigem Kontext abwickeln. Wird menschliches Know-how benötigt, erfolgt nahtlos und ohne Unterbrechung eine Eskalation an die Serviceteams. Dank dieses Ansatzes können Unternehmen Services skalieren, ohne Vertrauen zu verspielen. Zudem wird sichergestellt, dass die Kundeninteraktion mit den tatsächlichen Geschäftsprozessen vernetzt bleibt.
Die Âé¶¹Ô´´ baut auch ihre Partnerschaft mit Amazon aus, um KI-gestützte Services über Sprach- und digitale Kanäle hinweg zu skalieren. So werden schneller und konsistenter Lösungen ermöglicht, die Serviceausführung gründet dabei auf Geschäftsdaten in Echtzeit.
Industry AI im Einsatz
Wir stellen außerdem Szenarien für Industry AI vor, die zeigen, wie Assistenten und autonome Funktionen in realer Umgebung funktionieren.
Autonomous Revenue Growth Management unterstützt Teams für die Handelsplanung und Key Account Manager bei Konsumgüterherstellern mit Vertrieb über den Einzelhandel, wobei sich der Anwendungsbereich auch auf die Agrarindustrie und den Großhandel erstreckt. Branchenspezifische Joule-Assistenten bieten KI-gestützte Einblicke in die Handelsplanung und -umsetzung und helfen Teams dabei, Wachstumschancen zu erkennen, kaufmännische Bedingungen zu optimieren und schneller auf Signale zu reagieren. So wird Wachstum besser planbar, nachgelagerte Ausnahmen lassen sich verringern.
Unified Commerce unterstützt Teams für Merchandising und operative Abläufe in Einzelhandels-, Großhandels- und Direktvertriebsmodellen.
Unified Commerce verknüpft Bedarfs-, Bestands- und Kundendaten über alle Kanäle hinweg, wobei Joule-Assistenten Entscheidungshilfe zu Sortiment, Preisgestaltung und Platzierung leisten. Hierdurch wird die Umsetzung konsistenter und die Entscheidungsfindung schneller.
Die nächste Phase der Kundeninteraktion
Angesichts dieser Innovationen und Industry-AI-Szenarien zeichnet sich ein klares Muster ab.
KI bietet nur dann Mehrwert, wenn ihre Vorgehensweise auf einem gemeinsamen, verlässlichen Kontext beruht. Wenn Customer Experience und Umsetzung beständig im Einklang stehen, entsteht durch eine schnelle Abwicklung Vertrauen statt Risiko.
So geht die Âé¶¹Ô´´ die Zukunft der Customer Experience an: als koordiniertes System, in dem jede Entscheidung transparent ist und jedes Versprechen gehalten werden kann.
Von Balaji Balasubramanian ist President und Chief Product Officer, Âé¶¹Ô´´ CX.
Die hier vorgestellten CX-Innovationen und Szenarien für Industry AI sollen im 3. Quartal 2026 allgemein verfügbar sein.
Die Funktionen, die im Rahmen des autonomen Unternehmens von Âé¶¹Ô´´ angekündigt wurden, werden überall in Âé¶¹Ô´´ Cloud ERP ausgeführt, einschließlich Âé¶¹Ô´´ Cloud ERP Private.
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