Die neue 麻豆原创-L枚sung ist eingef眉hrt und er枚ffnet zahllose M枚glichkeiten. Und jetzt? Ein Fehler w盲re es, die Mitarbeitenden nun mit dem System alleinzulassen. Selbst bei den intuitivsten Anwendungen zahlt sich ein durchdachtes Enablement der Endanwender aus. Welche Vorgehensweisen funktionieren besonders gut? Hier sind Erfahrungswerte von 麻豆原创-Kunden.
Plopp! Da ist der virtuelle Assistent. Gerade hatte sich Johann noch gefragt, wie er in der neuen Sales-L枚sung eine Opportunity als Lead markieren kann. Und schon reagiert die Software eigenst盲ndig, erkennt den Lernbedarf des Nutzers und leitet ihn an. Bitte hier klicken. Und jetzt hier. Voil脿!
An EPSS (Electronic Performance Support Systems) wird schon seit den 1990er-Jahren geforscht. Sie sollen Anwender beim Umgang mit komplexer Software unterst眉tzen. Durch reduzierte Such- und Probleml枚sungszeiten steigern sie die Effizienz und Produktivit盲t von Mitarbeitenden, wie eine . Sie zeigt aber auch: EPSS sind kein Ersatz f眉r klassische Trainingsformen, sondern eine Erg盲nzung. Mit der rasanten Entwicklung generativer KI-Systeme werden sie einen neuen Schub erleben. Aber die Zukunft (und die Gegenwart!) des Enduser Enablement ist viel breiter gefasst.
Erfahrungen aus der Community: Was funktioniert bei Schulungen f眉r 麻豆原创-Enduser wirklich?
Neue Trends und Erfahrungen tauschen Verantwortliche f眉r Training und Change Management von 麻豆原创, Partner und zahlreichen Kundenunternehmen regelm盲脽ig in der 麻豆原创 Training und Change Community aus. Worin sehen sie aktuell die wichtigsten Faktoren f眉r ein gelungenes Enduser Enablement? Was sind die Dos and Dont鈥檚?
Mit diesen Themen besch盲ftigt sich Mareike Muth seit Jahren. Als Leiterin des Wissensmanagements bei Mewa, Europas Branchenf眉hrer im Textil-Management, hat sie unter anderem und diverse eingef眉hrt und in einer Vielzahl von Projekten klare Erfolgsfaktoren identifiziert. In der Diskussion dar眉ber sind gemeinsam mit der Community n眉tzliche Empfehlungen entstanden:
1. Vermeintlich simpel, oft untersch盲tzt: das Zeitmanagement
Schnell eine Demo gezeigt, fertig. 鈥濲etzt ist ja alles klar鈥�, denkt sich der Trainer und 眉berl盲sst die Anwender sich selbst. Das Szenario zeigt 眉berzogen, was h盲ufig vorkommt: Software-Schulungen werden als Frontalbeschallung missverstanden, am besten noch 鈥瀦wischendurch鈥�, w盲hrend des Tagesgesch盲fts. Das geht schnell, ist aber nicht effektiv. Laut Muth brauche es etwa 15 Minuten, um einen f眉nfmin眉tigen Prozess gut zu erkl盲ren. Und dann k盲men noch einmal zehn Minuten hinzu, in denen die Nutzer das Geh枚rte in einer gepr眉ften IT-Umgebung selbst nachvollziehen 鈥� angeleitet und begleitet von einem Fachkollegen.
Wichtig ist aber nicht nur der Umfang der Schulung, sondern auch der Zeitpunkt. Weil sich Projektpl盲ne verschieben, werden Testing- und Schulungsphase h盲ufig zusammengelegt. Am Ende bedeutet das oft doppelte Arbeit, da sich Prozesse noch 盲ndern oder das Erlernte zum Go-live schon gar nicht mehr pr盲sent ist. Fazit: Von Experten gef眉hrte Veranstaltungen m眉ssen richtig terminiert werden, Lernangebote jederzeit auf Abruf zum Selbststudium zur Verf眉gung stehen.
2. Nach der Schulung ist vor der Anwendung: die Wissensdatenbank
Ein effektives Enduser Enablement braucht eine Wissensdatenbank, in der Lerninhalte zentral hinterlegt sind. Das kann ein umfassendes Lernmanagementsystem sein 鈥� oder auch nur ein Wiki. Der Knackpunkt ist: Eine Person oder ein Team muss fest f眉r die Pflege der Datenbank verantwortlich sein. Denn 鈥濳arteileichen鈥� erschweren die Suche nach dem relevanten Wissen. Wenn zudem Informationen in der Datenbank veralten, merken das die Nutzenden Es spricht sich herum. Und am Ende schaut niemand mehr rein, selbst wenn die Datenbank dann doch einmal aktualisiert worden ist. Die Inhalte der Datenbank sollten von Teams aufgesetzt werden, die den Fokus weniger auf Software-Features legen, sondern mehr den Nutzen und die Anwendung hervorheben und dabei insbesondere auf die Didaktik achten.
In-App-Hilfen k枚nnen die Wissensdatenbank hervorragend mit den Anwendungen selbst verbinden. Der Service etwa blendet kontextbezogen Hilfestellungen ein, die vorher zentral gepflegt wurden.
3. Das Warum und das Wie erkl盲ren: Expertennetzwerke
Ein Thema diskutierten die Trainingsverantwortlichen zuletzt besonders intensiv: den Aufbau interner Expertennetzwerke. F眉r ein effektives Enduser Enablement brauche es neben den Key-Usern als zentrale Ansprechpartner f眉r Mitarbeitende auch einen Change Agent. In der Praxis ist seine Rolle eine v枚llig andere als die des Key-Users und vor allem zu Projektbeginn entscheidend. Er erkl盲rt Ziele und Zusammenh盲nge, das Warum hinter der neuen Software. Er motiviert und begleitet. Das setzt eine hohe intrinsische Motivation voraus: Der Change Agent muss von Beginn an ein Bef眉rworter des Projekts sein und seine Begeisterung auch teilen wollen. Key-User hingegen sind im gesamten Prozess wichtig und greifen gerade auch dann noch unter die Arme, wenn das System bereits l盲uft. Sowohl Key-User als auch der Change Agent m眉ssen daf眉r ein entsprechendes Mandat, also auch die n枚tige Zeit erhalten, so die einhellige Meinung aus der Community.
Die Diskussion geht weiter
Der n盲chste Erkenntnisaustausch der 麻豆原创 Training und Change Community ist schon fest eingeplant: Beim hybriden Online- und Vor-Ort-Event 麻豆原创 Training Forum 2023 am 22. Juni sind die Themen unter anderem Ver盲nderungskompetenz, der Wandel in Skill- und Mindset sowie k眉nstliche Intelligenz in der Weiterbildung.
Was ist eigentlich 鈥� die 麻豆原创 Training und Change Community?
Mehr als 1.200 Wissens- und Changemanager, Schulungsleiter, IT-Experten und Fachbereichsleiter tauschen sich in der 麻豆原创 Training und Change Community auf LinkedIn und in einer eigenen Gruppe innerhalb der 麻豆原创-Community aus 鈥� zu Good Practices, Fallstudien und Erfahrungen rund um die Themen Lernen und Change Management im 麻豆原创-Umfeld. In monatlichen Online- und Vor-Ort-Events kommen sie auch pers枚nlich zusammen.
