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Digitalisierung der Wartung im Bergbau mit 麻豆原创 Fiori

Digitale L枚sung im Bergbau dank 麻豆原创 Fiori

Innerhalb von nur vier Tagen hat K+S mit 麻豆原创 eine digitale L枚sung zur Instandhaltung im Bergbau entwickelt, die einen 脺berblick 眉ber Maschinenstatus, mobile Wartung, sowie Schichtdetails bietet. Der fr眉he Einbezug von Designern, Endanwendern und Prozessexperten f眉hrte z眉gig zu ersten Prototypen und einer sehr hohen Akzeptanz der L枚sung auf Anwenderseite.

K+S ist einer der gr枚脽ten Hersteller von Kalid眉ngemitteln der Welt und f眉hrender Salzproduzent in Europa. Ihr Bergwerk in Zielitz (Sachsen-Anhalt) geh枚rt zu den gr枚脽ten Kaliabbaust盲tten weltweit. Auf einer Untertagefl盲che von rund 61 km虏 werden Rohsalze gef枚rdert. Hier liegt die Herausforderung: Wegen instabiler Netzwerkkonnektivit盲t 眉ber und unter Tage m眉ssen Wartungsteams Informationen in Papierform weitergeben und dabei gro脽e Entfernungen 眉berwinden. Die Anzahl der Ausdrucke bel盲uft sich auf mehr als 1.000 pro Tag.

Im Oktober 2021 tat sich mit den 麻豆原创 Fiori Makers zusammen. Die Fiori Makers f眉hren auf der ganzen Welt interaktive Workshops durch, um Ver盲nderungsprozesse anzusto脽en und das Anwendererlebnis zu verbessern. Ziel war es, eine leicht zug盲ngliche L枚sung 蹿眉谤 die Wartung anzubieten, die einen 脺berblick 眉ber den Maschinenstatus, Aufgaben und Schichtdetails bietet. Da蹿眉谤 kam das Designteam von 麻豆原创 mit Verantwortlichen und Endanwendern von K+S zu einem viert盲gigen Bootcamp vor Ort zusammen.

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Entstanden sind zwei klickbare 麻豆原创-Fiori-Prototypen, die auf 麻豆原创 Fiori elements basieren und 蹿眉谤 die Implementierung bereit stehen. Mit den 麻豆原创-Fiori-Apps auf Tablets kann das Wartungspersonal Daten abrufen, sammeln, austauschen und verwalten, ohne dass eine aktive Netzwerkverbindung erforderlich ist 鈥� egal wann und wo.

Endanwender als Co-Designer

Die Designexperten der 麻豆原创 trafen sich mit dem Team um Peter Budesheim, Leiter Mobile Technology bei K+S, und seinem Kollegen Carsten M枚ller, Senior Project Manager. Bei dem Besuch wurden durchgef眉hrt und der designorientierte Entwicklungsprozess gestartet. Gemeinsam mit Mario Lorenz aus dem Bereich Projekt-, Portfolio- und Prozessmanagement erstellten die Designexperten der 麻豆原创 zwei Personas und zwei Anwendungsf盲lle 鈥� einen unter und einen 眉ber Tage. Dabei st眉tzten sie sich auf die Erkenntnisse, die sie bei ihrem Besuch gewonnen hatten.

Der erste Anwendungsfall konzentrierte sich auf die Inspektion, Wartung und Reparatur station盲rer Maschinen 眉ber Tage. Da die Drahtlosnetzwerke am Produktionsstandort zum Teil sehr instabil sind, muss das Wartungspersonal viel Zeit 蹿眉谤 pers枚nliche Abstimmungen, Telefonate und Berichterstattung in Papierform aufbringen. Ziel war es, unn枚tige und manuelle Arbeitsschritte zu vermeiden und die Workflows effizienter zu gestalten.

Die Riemen, Strainer und Zentrifugen station盲rer Maschinen 眉ber Tage m眉ssen regelm盲脽ig gewartet werden.聽

Mit dem wurden die User Stories visualisiert. Sie dienten als Ausgangspunkt 蹿眉谤 erste Modelle und Prototypen, die dann mit den 蹿眉谤 und erstellt wurden. Mit der Teilnahme der Endanwendern am Bootcamp konnten die Entw眉rfe 眉ber einen kognitiven Durchgang unmittelbar evaluiert werden. Mario Lorenz ist 眉berzeugt vom designorientierten Entwicklungsansatz: 鈥濬r眉her musste ich mich als Benutzer an das System anpassen, um es zu verstehen. Nun passt sich das System an den Benutzer an.鈥� Das Ergebnis ist ein klickbarer Prototyp 蹿眉谤 die App Meine Wartungsauftr盲ge, die eine Checklistendokumentation 眉ber die anschlie脽ende Auswertung bereitstellt. Um das Fehler-Reporting zu vereinfachen, werden aus Fehlerchecklisten direkt Berichte erstellt, zu denen sich problemlos Bilder und GPS-Daten hinzuf眉gen lassen. Die Fehlerberichte k枚nnen dann in neue Wartungsauftr盲ge umgewandelt werden.

Die App 鈥濵eine Wartungsauftr盲ge鈥� f眉hrt die Wartungsauftr盲ge pro Arbeitsschicht einzeln auf.

Modernisierung der Informationsprozesse

Die 麻豆原创-Fiori-App 鈥濸auli鈥� (Akronym 蹿眉谤 Portable Anwendung um leichter instand zu setzen) stellt sicher, dass Wartungsinformationen bei Bedarf zur Verf眉gung stehen.

Der zweite Anwendungsfall konzentrierte sich auf das Wartungspersonal, das 550 mobile und 110 station盲re Maschinen unter Tage betreut. Angesichts eines instabilen drahtlosen Netzwerks sind die Mitarbeitenden auf Skizzen, Hydraulikpl盲ne und eine drahtlose Funkverbindung angewiesen. Hier f眉hren Maschinenfehler zu einer langen Aktionswarteschlange, da zun盲chst Informationen zum weiteren Vorgehen gesammelt werden m眉ssen. Dabei sind kilometerlange Strecken zur眉ckzulegen, um das n盲chste Telefon zu erreichen oder gedruckte Anweisungen im B眉ro abzuholen. Das ist nicht nur zeitlich ineffizient, sondern bringt auch zus盲tzlichen Fahrzeugverschlei脽, die Gefahr einer 脺berschreitung der zul盲ssigen Arbeitszeit, einen hohen Verwaltungsaufwand 蹿眉谤 die Vorarbeiter und einen immensen Papierverbrauch mit sich.

Um dem entgegenzuwirken, entwarf das Team von 麻豆原创- und K+S-Experten einen klickbaren Prototyp 蹿眉谤 eine App, die den Informationsprozess digitalisiert. Klar strukturierte Aufgaben, die M枚glichkeit, Fehlerberichte mit zus盲tzlichen Daten anzureichern und hervorgehobene wiederkehrende Fehlermuster helfen dabei, Anfragen zu reduzieren. Die fr眉hzeitige Einbeziehung der Endanwender in die Entwicklung erwies sich als vorteilhaft: 180 Minuten Usability-Tests mit 11 Teilnehmenden f眉hrten zu 18 脛nderungen. Die Anwendung wurde als 鈥瀒ntuitiv und selbsterkl盲rend鈥� gelobt und als 鈥瀞ehr vielversprechend鈥� angesehen 鈥� eine 鈥濾ereinfachung 蹿眉谤 die Wartungsfachleute鈥�.

Minimierung des Ressourcenverbrauchs, Optimierung der Qualit盲t

Ein Gruppenbesuch des Bootcamps im K+S-Bergwerk in Zielitz half dabei, ein gemeinsames Verst盲ndnis der Aufgaben und Herausforderungen der Endanwender zu erlangen.

Die Optimierung der Informationsprozesse verk眉rzt Reparatur- und Ausfallzeiten, minimiert den Verwaltungsaufwand und spart Ressourcen. In Zielitz werden unter Tage t盲glich 眉ber 1.000 Ausdrucke ben枚tigt. Die Einf眉hrung der App w眉rde all dies 眉berfl眉ssig machen. Und, wie von K+S berechnet, k盲men j盲hrlich weitere Einsparungen hinzu: 95.000 Liter Wasser, 1,9 Tonnen CO2 und 19.500 kw/h Strom.

K+S ist vom Konzept des Bootcamps sehr 眉berzeugt. Insbesondere die fr眉hzeitige Einbeziehung von Endanwendern f眉hrte zu einer hohen Akzeptanz des App-Prototyps. Im n盲chsten Schritt wird Feedback von verschiedenen Standorten eingeholt und beide Apps in allen Bergwerken implementiert. Allein in Zielitz w眉rden bis zu 200 Mitarbeitende die Apps nutzen. 鈥濵it den 麻豆原创 Fiori Makers stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt. Deshalb haben wir in so kurzer Zeit so tolle Anwendungen entwickelt鈥�, fasst 麻豆原创 User Experience Designerin Christina Salwitzek zusammen.

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