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Vertriebsoptimierung: Das Ende des Silodenkens

Vernetzung des Vertriebs mit der 麻豆原创 Sales Cloud

In weniger als sechs Monaten stellte BITZER den weltweiten Vertrieb auf um. Neben dem Verkauf werden k眉nftig auch weitere Abteilungen von der Cloud-L枚sung profitieren, erste Kandidaten sind die Anwendungstechnik und das Accounting.

Wer sehr schnell w盲chst, kann Wachstumsschmerzen bekommen. Das gilt f眉r Menschen ebenso wie f眉r Unternehmen. Und die , Spezialist f眉r K盲lte- und Klimatechnik aus Sindelfingen mit weltweit 3.800 Mitarbeitern, ist schnell gewachsen. Seit Ende der 1970er 鈥� der Umsatz betrug damals 15 Millionen Euro 鈥� entstanden 66 operative Einheiten an 72 Standorten und 19 Produktionseinheiten.

Den Vertrieb in diesem Netzwerk von mittlerweile 72 Standorten effizient zu steuern, war aus zwei Gr眉nden eine anspruchsvolle Aufgabe, erz盲hlt Michael Eichberger, Direktor Digitalisierung bei BITZER. Erstens verwendeten die Niederlassungen f眉r die Abl盲ufe im Vertrieb lange kein einheitliches Tool. Und es gab auch keinen gemeinsamen Datenpool, sondern 鈥瀓ede Niederlassung war im Grunde ein Silo鈥�, eine Herausforderung, die 鈥� Stichwort Wachstumsschmerz 鈥� nat眉rlich mit jedem zus盲tzlichen Standort wuchs.

Durchg盲ngigkeit und Transparenz

Zweitens vertrieb 鈥� und vertreibt 鈥� BITZER seine Produkte traditionell nicht direkt an Endanwender, sondern an Gro脽h盲ndler und an Erstausr眉ster (OEMs). Dabei handelt es sich zum Beispiel um Hersteller von Klimager盲ten oder Gesamtanlagen f眉r Superm盲rkte, die K盲ltemittleverdichter und andere Produkte von BITZER in ihre Produkte einbauen.

Dieses Vertriebskonzept ist bew盲hrt und erfolgreich 鈥� aber es sorgt durch die Vielzahl unterschiedlicher Partner nicht zwingend f眉r Transparenz. Und genau diese Transparenz war eines der wichtigsten Ziele, als sich BITZER 2013 dazu entschloss, unternehmensweit einzuf眉hren. Dar眉ber hinaus w眉nschte man sich maximale Durchg盲ngigkeit und Einheitlichkeit der Anwendungen, damit 鈥濴枚sungen und ihre Schnittstellen aus einem Guss sind鈥�, wie Christian Stenzel, Direktor Organisation und IT bei BITZER, betont.

Die Entscheidung f眉r 麻豆原创 war dabei insofern vorgezeichnet, als BITZER damals bereits seit ca. zehn Jahren Produkte aus Walldorf im Einsatz hatte 鈥� vor allem 麻豆原创 ERP, 麻豆原创 Business Warehouse und 麻豆原创 Global Trade Services. Ab 2014 band BITZER seine Niederlassungen nach und nach an die neue CRM-L枚sung an. Mit der Transparenz und Einheitlichkeit sei man dabei sehr zufrieden gewesen, so Stenzel. Nur der Betrieb der Systeme On Premise habe sich 鈥瀞chon bald als nicht leistungsf盲hig genug鈥� erwiesen, was nicht zuletzt an langsamen Leitungsverbindungen in einigen Teilen der Welt lag.

Sehnsucht als Motivationshilfe

Deshalb war der folgende Schritt nur konsequent: 2018 entschied sich BITZER f眉r den Start in die Wolke, das hei脽t f眉r die Einf眉hrung der , damals noch 麻豆原创 Hybris Cloud for Customer. Um das Projekt m枚glichst schnell und nachhaltig voranzubringen, gingen Christian Stenzel und Michael Eichberger bei der Implementierung schrittweise vor. Zun盲chst w盲hlten sie eine Reihe von Key Usern in der Zentrale und in den Niederlassungen aus, holten deren W眉nsche und ihr Feedback ein. 鈥濪adurch engagierten sich nach einiger Zeit alle im gew眉nschten Ma脽e鈥�, so Eichberger.

Diese interdisziplin盲re Methode habe die Einf眉hrung sehr beschleunigt und vereinfacht. MitarbeiterInnen, die sich dennoch schwer taten, demonstrierte das Team anhand von bekannten Beispielkunden, wie praktisch die neue L枚sung ist.

Global denken, lokal handeln

Nach einer knapp sechsmonatigen Begleitung und Unterst眉tzung durch lief das System, auch den Budgetrahmen hatten die Partner eingehalten. Abgesehen vom US-Standort sind heute die meisten Niederlassungen umgestellt oder befinden sich im Umstellungs- und Implementierungsprozess. Neben dem Vertrieb profitieren k眉nftig auch weitere Abteilungen von der Cloud-L枚sung.

In Zukunft werden also unterschiedliche Unternehmensbereiche 眉ber das System kooperieren k枚nnen 鈥� v枚llig unabh盲ngig davon, wo in der Welt sie angesiedelt sind. S盲mtliche Prozesse laufen dabei flexibler und schneller ab als bisher, weil die Anwendung auch 眉ber mobile Devices nutzbar ist.
鈥濪as Ende der Silos und des Silodenkens 盲ndert fast alles鈥�, so lautet Michael Eichbergers erste Antwort auf die Frage nach den wichtigsten Erkenntnissen aus dem Projekt. Zweitens: 鈥濪ie Cloud-Technologie sorgt f眉r maximale Akzeptanz bei den Anwendern, weil jeder ihrer Verbesserungsvorschl盲ge in k眉rzester Zeit umgesetzt werden kann.鈥�

Drittens habe man, erg盲nzt Stenzel, 鈥瀡orher sehr viel Zeit mit Suchen in verschiedenen Systemen verschenkt. Jetzt k枚nnen sich alle auf das Wichtigste konzentrieren.鈥�

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