Âé¶¹Ô´´ University Alliances hilft Universitäten dabei, Studenten auf Szenarien aus der realen Berufswelt vorzubereiten. Sechs MBA-Studenten der Georgetown University in Washington, D. C. befassten sich mit Geschäftsproblemen aus der Praxis, die ihnen das Âé¶¹Ô´´ Innovation Center Network vorgegeben hatte.
„Für ein Technologieunternehmen wie die Âé¶¹Ô´´ sind Hochschuleinrichtungen sehr wichtige Partner“, erklärte André Biener von Âé¶¹Ô´´ University Alliances. „Âé¶¹Ô´´ University Alliances wurde gegründet, um den Austausch zwischen der Âé¶¹Ô´´ und der akademische Welt zu erleichtern. Wir möchten Studenten sowohl über unser Unternehmen als auch unsere Technologien informieren.“ Eine Möglichkeit dafür sind so genannte Âé¶¹Ô´´-Next-Gen-Projekte, bei denen Studierende direkten Kontakt mit Teams der Âé¶¹Ô´´ haben.
Vor fast drei Jahren suchte Professor Sezer Ülkü, damals Associate Professor im Bereich Operations und Information Management an der Georgetown University, nach einem Technologieunternehmen, um ein Kooperationsmodell auf die Beine zu stellen. „An der Georgetown University sind Auslandsaufenthalte fester Bestandteil unseres Studiums zum Master of Business Administration (MBA). Drei Monate lang arbeiten Teams von vier bis fünf Studenten an einem realen Problem eines Unternehmens“, erläuterte Ülkü. Die Studierenden sollen dabei die Erfahrungen und Methoden anwenden, die sie sich im Rahmen ihres MBA-Programms angeeignet haben.
„In der Regel organisieren wir Aufenthalte in Entwicklungsländern, zum Beispiel in Indien, lateinamerikanischen Ländern oder der Türkei, aber auch in Ländern wie China und Israel“, so Ülkü. Als er vor drei Jahren nach einem neuen Ort suchte, fiel seine Wahl auf Berlin. „Technologie- und Start-Up-Unternehmen machen Berlin zu einer spannenden Stadt, die noch dazu viel Geschichte und multikulturelle Atmosphäre zu bieten hat.“
„Für uns war klar, dass wir in Deutschland mit der Âé¶¹Ô´´ zusammenarbeiten wollten“, betonte Ülkü, der 1999 ein Praktikum bei der Âé¶¹Ô´´ in Walldorf und in Palo Alto, Kalifornien, absolviert hatte. „Die Âé¶¹Ô´´ ist nicht nur einer der weltweit größten Technologieanbieter, sondern hat auch äußerst innovative Teams sowie Standorte in und in der Nähe von Berlin.“
Âé¶¹Ô´´ University Alliances kooperiert mit Hochschulen
André Biener ist Regional Director für die DACH-Region bei Âé¶¹Ô´´ University Alliances und für die Zusammenarbeit mit Hochschuleinrichtungen in Berlin und im Osten Deutschlands im Rahmen von Âé¶¹Ô´´ University Alliances verantwortlich. Er brachte Ülkü mit der Âé¶¹Ô´´ in Kontakt. „Interessierte Âé¶¹Ô´´-Teams müssen ein Problem finden, an dem es sich zu arbeiten lohnt. Sie müssen außerdem bereit sein, etwas Zeit zu investieren, um die Studenten anzuleiten und zu beraten – zumeist virtuell aus der Ferne“, erklärte er. Das Âé¶¹Ô´´ Innovation Center Network, das auf die Analyse neuer Trends und Technologien für die Âé¶¹Ô´´ spezialisiert ist und weltweit acht Standorten hat, reagierte umgehend auf die Anfrage.
„Das Âé¶¹Ô´´ Innovation Center Network (ICN) hat großes Interesse an der Zusammenarbeit mit internationalen Hochschuleinrichtungen“, betonte Matthias Uflacker. „Wir profitieren ungemein von den neuen Erkenntnissen und Ideen, die die Studierenden von außerhalb der Âé¶¹Ô´´ mitbringen.“ Uflacker, Director Academic Partnerships beim ICN, ist für die Kooperation mit Hochschulen wie der Stanford University, dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Technischen Universität München verantwortlich. „Während Âé¶¹Ô´´ University Alliances versucht, die Präsenz der Âé¶¹Ô´´ an Hochschulen zu stärken, setzt sich das Âé¶¹Ô´´ Innovation Center Network für die Zusammenarbeit mit Studenten und akademischen Forschungseinrichtungen ein. Unsere Ziele und die der Âé¶¹Ô´´ University Alliances ergänzen sich. Als André sich an uns wandte, stand für uns sofort fest, dass wir uns an diesem Projekt mit der Georgetown University beteiligen wollten.“
Zwei Âé¶¹Ô´´-Teams brachten Ideen für Projekte ein, an denen die Studenten arbeiten konnten: Die Bedeutung ethischer Grundsätze bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz und die Evaluierung von Investitionen seitens der Âé¶¹Ô´´ in zukunftsweisende Innovationen. Uflacker und seine Kollegin Nicole Helmer unterstützten die Studenten bei Letzterem. „Das Âé¶¹Ô´´ Innovation Center Network und die Âé¶¹Ô´´ haben großes Interesse daran, den nächsten großen Trend und die damit verbundenen Möglichkeiten frühzeitig zu erkennen“, berichtete Nicole Helmer. „Mitarbeiter aus mehreren Bereichen der Âé¶¹Ô´´ und im Âé¶¹Ô´´ Innovation Center Network sind bereits damit beschäftigt. Dennoch sind zusätzliche Ressourcen eine große Bereicherung, da sie manchmal für uns neue Perspektiven und Erfahrungen mitbringen. Wir wollten daraus lernen, wie andere diese entscheidende Frage beantworten und welche aktuellen akademischen Forschungserkenntnisse es gibt. Außenstehende hinterfragen mitunter unsere Arbeitsweise und ermöglichen es uns, unsere eigene Voreingenommenheit zu erkennen.“
Virtuelle Projektarbeit, alle zwei Wochen Meetings
270 MBA-Studenten der Georgetown University wurden Projekte von Unternehmen aus sieben Ländern vorgestellt. Die Studierenden bewarben sich für die Teilnahme an den Projekten und wurden ihren Wünschen entsprechend eingeteilt. „Die Âé¶¹Ô´´ hatte zwei besonders interessanten Fragen, an denen wir arbeiten konnten“, sagte Ülkü. „Alle unsere Studenten waren sehr auf das Projekt gespannt. Âé¶¹Ô´´ University Alliances stellte sicher, dass auf beiden Seiten alles reibungslos ablief. Sie sorgten dafür, dass die Teilnehmer die richtigen Fragen stellen konnten und auf die Meetings vorbereitet waren.“
„Ich betrachte die Studierenden quasi als Berater, die versuchen, eine Herausforderung und deren Hintergründe nachzuvollziehen“, erklärte Helmer. „Wir hatten fünf Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern. Im Januar trafen wir uns virtuell, um das Projekt zu starten und unsere Erwartungen sowie den Projektumfang abzustimmen.“ Die Studierenden arbeiteten rund zweieinhalb Monate virtuell am Projekt. Unterstützt wurden sie dabei von Biener in Berlin und Helmer in Atlanta. Alle zwei Wochen fanden Meetings mit den Sponsoren der Âé¶¹Ô´´ statt, in denen der Projektfortschritt und Fragen besprochen wurden.
„Die Studenten kontaktierten eine Reihe von Unternehmen aus ähnlichen Branchen wie die Âé¶¹Ô´´â€œ, sagte Helmer. „Sie sprachen außerdem mit Risikokapitalgebern und Jungunternehmern. Das Rahmenkonzept konnte dazu genutzt werden, das Potenzial neuer Technologien zu bewerten.“
Empfohlen: Zusammenarbeit mit Âé¶¹Ô´´ University Alliances
Sieben Wochen nach Projektstart kamen die MBA-Studenten nach Berlin – kurz bevor die COVID-19-Pandemie sämtliche Reisepläne vereitelt hätte. „Es war eine tolle Erfahrung“, äußerte sich Ülkü. „Wir verbrachten einen Nachmittag im Âé¶¹Ô´´ Innovation Center in Potsdam, wo wir bei interessanten Vorträgen wertvolle Einblicke in die Arbeitsweise der Âé¶¹Ô´´ erhielten. André war ein großartiger Gastgeber. Er verbrachte viel Zeit mit den Studenten, indem er ihnen nicht nur Âé¶¹Ô´´ Berlin, sondern auch die Stadt zeigte.“ „Bei Âé¶¹Ô´´-Next-Gen-Projekten dieser Art geben Kunden den Studenten in der Regel eine Herausforderung in Bezug auf bestimmte Âé¶¹Ô´´-Technologien vor“, so Dr. Katharina Schäfer, Global Head von Âé¶¹Ô´´ University Alliances. „Die Studierenden arbeiten dann mit Unterstützung durch Âé¶¹Ô´´ University Alliances an einer Lösung. Bei den Projekten der Georgetown University war die Âé¶¹Ô´´ selbst der Kunde.“
Ergebnis des Hochschulprojekts war ein Rahmenkonzept mit Kriterien für Entscheidungsfindungen auf Grundlage von Untersuchungen und Vergleichen mit anderen Unternehmen aus ähnlichen Branchen. „Von anderen Unternehmen erhalten wir manchmal Projekte, die nicht optimal durchdacht sind oder bei denen es nicht genug Unterstützung gibt. Das war bei der Âé¶¹Ô´´ nicht der Fall“, betonte Ülkü. „Die Studenten konnten an interessanten Problemen arbeiten und wurden dabei umfassend unterstützt.“
„Wir bieten eine Lernerfahrung an“, sagte Schäfer. „Wir möchten junge Menschen dazu animieren, sich mit Âé¶¹Ô´´-Technologien und Herausforderungen aus der realen Geschäftswelt zu beschäftigen.“ „Die Studenten konnten die Dinge, die sie in ihrem MBA-Programm gelernt haben, in der Praxis anwenden. Die Âé¶¹Ô´´ stand ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite“, erläuterte Ülkü. „Ich würde anderen Professoren definitiv empfehlen, mit Âé¶¹Ô´´ University Alliances zusammenzuarbeiten.“
Bild- und Videoquelle: Âé¶¹Ô´´
