Der Erfolg von Unternehmen h盲ngt zuk眉nftig von moderner, vernetzter Technologie ab 鈥� und von den Kunden. Wie gelingt es, die Kundenzentrierung mit ihren fordernden, technologischen Entwicklungen umzusetzen? Um den Marktanforderungen auch zuk眉nftig gerecht zu werden, ist die Entwicklung hin zum unausweichlich.
Was sich in den 1960ern als erste Anzeichen von Computern und automatischer Datenverarbeitung andeutete, ist in den 1990ern vollst盲ndig angekommen und wurde mit dem Internet noch erweitert. Die 2000er sind gepr盲gt von mobilen Endger盲ten, Cloud Computing und Big Data. Mehr und mehr Unternehmen springen heute auf den Zug der Digitalisierung auf. Einzelne Transformationen in verschiedenen Business Units sind bereits umgesetzt, dies ist jedoch erst der Anfang eines Prozesses, der sich durch das gesamte Unternehmen ziehen sollte.
Betrachtet man die vier wesentlichen Dimensionen der , so wird dieser Prozess deutlich. Eine wichtige Ebene ist die Art und Weise, wie ein Unternehmen mit Kunden interagieren und somit die gesamte Customer Journey digitalisiert. Zum Digitalisierungsprozess geh枚rt ebenso die Anpassung der vertikalen und horizontalen Wertsch枚pfungskette. In der dritten Dimension reiht sich die Digitalisierung der innerbetrieblichen Supportfunktionen ein und zuletzt die digitale Transformation der Arbeitspl盲tze im Unternehmen. F眉r alle vier Dimensionen sind Bestandsanalysen und ein expliziter Plan n枚tig, um zu etwas Handfestem werden zu lassen. Oft treffen zwei Welten aufeinander, die zusammengef眉hrt werden sollen: Das zu 眉berholende oder erg盲nzende Bestandssystem muss mit den neuen Technologien harmonieren.
Sieht man Digitalisierung aus Prozesssicht an, wird die notwendige Vernetzung der Prozesse miteinander schnell offensichtlich. Daher sollte der Digitalisierungsprozess eines Unternehmens genau definiert sein. Innerhalb von komplexen Transformationsprojekten ist eine agile, m枚glichst schlanke Vorgehensweise mit klar 眉berschaubaren Meilensteinen oft entscheidend f眉r den Erfolg. Durch die schnelle technologische Entwicklung ist jetzt Expertenwissen in Prozessen und Technologie gefragt.
Das Ende der Digitalisierung ist eher offen. Sind Unternehmen bei Entwicklungen eher zur眉ckhaltend, liegt das vor allem an Faktoren wie unzureichender Expertise, fehlenden Werkzeugen oder dem falschen Fokus. Das wirkt sich sowohl auf die Produktivit盲t der Mitarbeiter als auch auf die Kundenzufriedenheit negativ aus. Fortschritt und Innovationen treiben den Digitalisierungsprozess st盲ndig voran und verlangen von einem Unternehmen, das wettbewerbsf盲hig bleiben will, permanente Anpassungsf盲higkeit.
Digital ist nicht genug
Was h盲lt die Zukunft bereit? Nur wer die erste Phase der digitalen Transformation schon abgeschlossen hat, kann das Intelligent Enterprise als n盲chstes Kapitel und Vision f眉r die Zukunft angehen. Wesentlich ist, dass die digitale Transformation des gesamten Unternehmens auf End-to-End-Prozessen basiert. Vom Auftragseingang 眉ber die Produktion bis hin zur Rechnungsstellung, von Marketing und Sales 眉ber die Logistik bis hin zum Service: Erst wenn die Vorg盲nge digital erfasst und begleitet werden, lassen sich die Daten f眉r ein Unternehmen optimal nutzen.
Allein mit der der Prozesse ist es jedoch nicht getan. Grundlegend ist eine beliebig erweiterbare Systemlandschaft, die die Daten aller Business Units vereint und gleichzeitig die M枚glichkeit bietet, immer mehr intelligente Technologien zu integrieren. S盲mtliche Instanzen greifen so auf eine einheitliche Datenbasis zu und profitieren von zuk眉nftigen Weiterentwicklungen.
Next step: Intelligent Enterprise
Ein schafft es, intelligente Gesch盲ftsanwendungen zu b眉ndeln, diese zusammenzuf眉hren und Daten und Informationen sinnvoll zu nutzen. Dazu m眉ssen Silos zwischen traditionellen Anwendungen wie etwa und ERP aufgel枚st und in die gleiche Plattform eingebunden werden. Diese sollte die Kernfunktionen der Prozesse und innovative Technologien wie etwa (AI), oder (IoT) umfassen. So werden wertvolle Einblicke gewonnen und bessere Entscheidungen auf allen Organisationsebenen erm枚glicht. Zudem k枚nnen Innovationen und Anpassungen in k眉rzerster Zeit umgesetzt werden.
Allerdings ist noch eine wichtige Bedingung zu erf眉llen: Es kann kein intelligentes Unternehmen geben, das die Kunden nicht konsequent in den Mittelpunkt seiner Abl盲ufe stellt. Das ist die Kunst, die den Schritt vom digitalen zum beschreibt. Das intelligente Unternehmen lebt davon, dass die Customer Journey ganzheitlich erfasst und abgebildet werden kann. Sch盲tzungen1 zufolge nutzen bereits heute 90% der 200 weltweit gr枚脽ten Unternehmen intelligente Apps und das gesamte Toolkit mit gro脽en Daten- und Analysetools, um ihr Kundenerlebnis zu verbessern.
Die Intelligenz liegt zuk眉nftig sowohl beim Menschen als auch in der Technologie.
Durch Vernetzung aller Prozesse End-to-End l盲sst sich der Markt vorhersehen. Es kann proaktiv reagiert werden, nicht nur reaktiv. Jetzt gilt es, mit den Entwicklungen standzuhalten und wichtige Ver盲nderungen fr眉hzeitig zu erkennen. Der Mehrwert: Agilit盲t, Fokussierung und am wichtigsten: zufriedene Kunden.
1 Gartner (2017): Top 10 Strategic Technology Trends for 2017: Intelligent Apps
Thomas Latajka ist Gesch盲ftsf眉hrer bei ERP Services GmbH