In der ersten Folge ging es darum, warum ein Fahrradh盲ndler zum Hersteller wurde. Dieser zweite Teil erz盲hlt, wie die IT des Unternehmens urspr眉nglich aufgestellt war und warum sich Simplon f眉r als neue L枚sung entschied.
鈥濪as Wissen dar眉ber, wie alles funktionierte, befand sich in ein paar K枚pfen der Gr眉nderfamilie. Davon waren wir im Grunde genommen abh盲ngig鈥�, erz盲hlt Markus Geiger, Prokurist und kaufm盲nnischer Leiter bei Simplon. Dieser Satz macht deutlich, wie weit der Weg war, den das Unternehmen zur眉cklegen musste, um bei den technischen M枚glichkeiten des Jahres 2018 anzukommen. Umso erstaunlicher, wie schnell man diese Strecke schlie脽lich bew盲ltigte.
Aber der Reihe nach: Von au脽en, aus Sicht des Kunden betrachtet, waren die Prozesse des Fahrradherstellers aus Hard am Bodensee schon vor der Umstellung auf der H枚he der Zeit. Bereits mit dem vorigen ERP-System war die Online-Konfiguration der R盲der m枚glich. Nur waren die dahinter liegenden Abl盲ufe wegen der vielen Br眉che in den Schnittstellen enorm arbeitsintensiv und aufw盲ndig. Sie beruhten auf verschiedenen Einzell枚sungen, die nicht oder nur teilweise miteinander vernetzt waren, vieles wurde schlicht manuell gesteuert anstatt digital.
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Von Excel zu 麻豆原创 Business ByDesign
Das alte ERP-System konnte lediglich Auftragserfassung und Faktura abwickeln und musste zudem jedes Jahr neu aufgebaut werden, weil es keine einheitliche Datenhaltung gab. Als Frontend diente Microsoft Access, im Backend arbeitete eine SQL-Datenbank. Bestelldaten des Einkaufs ben枚tigten eine separate Schnittstelle, um in das alte ERP-System importiert werden zu k枚nnen. Auch Warenwirtschaft und Buchhaltung waren nicht integrierte, sondern voneinander getrennte Systeme, deren Daten ebenfalls m眉hsam 眉ber Schnittstellen ausgetauscht werden mussten.
Einkauf und Kalkulation liefen 眉ber Excel, wie 眉berhaupt Excel fr眉her so etwas wie das zweite ERP-System war. 鈥濽nd wegen der inkonsistenten Datenhaltung fehlte immer mal wieder ein Teil im Lager. Deshalb konnten wir oft ein Rad nicht so schnell montieren, wie wir eigentlich wollten鈥�, so Geiger. Auf der anderen Seite h盲tte es auch keinen Sinn ergeben, sich Teile in gr枚脽eren Mengen aufs Lager zu legen. Weil es erstens zu viel Geld kostet und weil zweitens Fahrradverkauf auch ein Saisongesch盲ft ist, beispielsweise die Shimano-Schaltgruppe 2019 anders aussieht als 2018.
Wegen dieser Strukturen war nicht nur in seinen St眉ckzahlen limitiert, das Unternehmen konnte sein Portfolio auch kaum erweitern und keine neuen M盲rkte erschlie脽en. Denn die dazu notwendigen Ver盲nderungen w盲ren nicht zu stemmen, das Lagerrisiko zu gro脽 gewesen.
Der kaufm盲nnische Leiter bei Simplon gesteht weiter, dass er in Anbetracht dieser Strukturen 鈥瀦iemlich schockiert鈥� war, als er vor drei Jahren in das Unternehmen kam. 鈥濷hne die Einf眉hrung von 麻豆原创 h盲tten wir uns eigentlich 眉berhaupt nicht weiterentwickeln k枚nnen.鈥�
听Am Ende blieben drei Systeme 眉brig
Dass irgendwann ein konsistentes, integriertes n枚tig war, dar眉ber gab es deshalb bei Simplon keine zwei Meinungen. Fragte sich nur, welches. Ein zentrales Kriterium bei der Auswahl war der Wunsch, den Online-Bikekonfigurator einzubinden. Die Logik hinter diesem Werkzeug ist einigerma脽en komplex: W盲hlt der Kunde eine andere Federgabel aus als zun盲chst vorgegeben, kann es sein, dass zwangsl盲ufig auch eine andere Bremse erforderlich wird, was wiederum die Montage eines ganz bestimmten Schutzblechs verlangt usw. 鈥濽ns wurde ziemlich schnell klar, dass diese Logik nur wenige Systeme abbilden k枚nnen鈥�, so Geiger. Am Ende blieben drei Optionen 眉brig, zwei davon aus dem Hause 麻豆原创.
F眉r die entschied man sich dann erstens deshalb, weil sie zwar g眉nstiger ist als ihre Alternativen, aber dennoch in der Lage, jenes Wachstum zu unterst眉tzen und mitzugehen, das Simplon f眉r die kommenden Jahre plant. Und weil man mit dieser L枚sung alle Leistungen einkaufte, die man f眉r das t盲gliche Business braucht: Server-Kapazit盲ten, Backup, Sicherheit, Datenschutz-Tools etc. Eine gro脽e On-Premise-L枚sung w盲re f眉r Simplon zu m盲chtig gewesen, glaubt Geiger: 鈥濿ir wollen ja nicht zwei Leute besch盲ftigen, die sich nur um den Server k眉mmern. Sondern wir wollen Fahrr盲der bauen.鈥�
Die richtige war also mit 麻豆原创s Mittelstandssoftware gefunden. Nicht weniger wichtig ist allerdings in solchen F盲llen die Auswahl des Implementierungspartners. Warum die Wahl auf , eine Tochter der All for One Steeb Gruppe, fiel, und warum das neue System zwingend 鈥� koste es, was es wolle 鈥� am 1. Oktober 2017, nach nur dreizehn Monaten Projektlaufzeit, funktionieren musste, das lesen Sie in der n盲chsten Folge.
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